Maier: "Hoeneß muss nicht krampfhaft am FC Bayern festhalten"

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Sepp Maier rät seinem ehemaligen Weggefährten Uli Hoeneß, langsam den Abschied vom FC Bayern München einzuleiten und sich zurückzuziehen.

Der ehemalige Weltklassetorhüter Sepp Maier hat Bayern Münchens Präsidenten Uli Hoeneß nahe gelegt, sich allmählich aus dem Tagesgeschäft zurückzuziehen. "Nur weil es Uli Hoeneß gab, ist der FC Bayern so groß geworden. Er hat dafür alles gegeben. Hat so viel Gutes getan. Er sollte sagen, jetzt reicht's. Er muss nicht krampfhaft am FC Bayern festhalten", sagte Maier im Interview mit SportBild.

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Wenn der FC Bayern in dieser Saison "die Meisterschaft und die Champions League gewinnt, könnte er kürzertreten. Aufsichtsratsvorsitzender ist er eh bis 2022. Ein FC Bayern ohne Uli Hoeneß geht sowieso nicht", ergänzte Maier, der am Donnerstag seinen 75. Geburtstag feiert.

Maier: "Manche sind mit Bayern schamlos umgegangen"

Hoeneß, der mit Maier zusammen Welt- und Europameister sowie dreimal in Folge Europacupsieger mit den Bayern wurde, ist noch bis November dieses Jahres als Präsident gewählt. Er wird voraussichtlich ein letztes Mal kandidieren. Als Chef des Aufsichtsrates läuft die Amtszeit des 67-Jährigen noch bis 2022.

Laut Maier habe Hoeneß "die sogenannte Grundgesetz-Pressekonferenz sehr geschadet. 90 Prozent der Anhänger haben das schlecht gefunden. Ich muss Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge aber recht geben, dass manche mit Bayern schamlos umgegangen sind. Ein FC Bayern müsste da dennoch darüber stehen", sagte Deutschlands Jahrhunderttorwart.

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