Lothar Matthäus über Robert Lewandowski: "Der kompletteste Spieler auf diesem Planeten"

Robert Lewandowski schoss die Bayern am Mittwoch mit zwei Toren zum 2:1-Heimsieg gegen den VfL Wolfsburg. Nun nahm Lothar Matthäus Stellung zum Polen.

Lothar Matthäus brachte es nach der nächsten Torgala von Robert Lewandowski auf den Punkt. "Er ist der kompletteste Spieler auf diesem Planeten. Wenn das nicht hinhauen sollte, glaube ich der FIFA gar nichts mehr. Mehr wie er kannst du nicht machen", sagte der Rekordnationalspieler bei Sky mit Blick auf die Wahl des Weltfußballers am Abend (19.00 Uhr). Die Superstars Lionel Messi und Cristiano Ronaldo sind die Konkurrenten von Lewandowski.

Als ob er noch einmal Werbung für sich machen wollte, unterstrich der 32 Jahre alte Pole beim mühevollen 2:1 (1:1) im Bundesliga-Spitzenspiel gegen den VfL Wolfsburg seine Weltklasse und seinen immensen Wert für Triple-Sieger Bayern München. Die frühe Führung durch Maximilian Philipp (5.) glich Lewandowski Sekunden vor der Pause (45.+1) aus, kurz nach dem Wechsel besorgte er den Siegtreffer (50.).

Es waren seine Bundesligatore 250 und 251 im 332. Spiel, nur Klaus Fischer (268) und Gerd Müller (365) waren bisher treffsicherer. 15 Mal hat der Stürmer in dieser Saison bereits in der Liga getroffen, 18 Pflichtspieltreffer in 17 Spielen sind es insgesamt schon wieder.

FC Bayern: Lewandowski freut sich über drei Punkte gegen Wolfsburg

Er freue sich sehr, "zwei Tore, drei Punkte", sagte der Torjäger lapidar. Und die FIFA-Wahl? "Ich muss ehrlich sagen, ich habe nicht soviel darüber nachgedacht, ich habe an das Spiel gedacht", ergänzte er. Jetzt habe er ein bisschen mehr Zeit, "an die Awards zu denken. Aber alles ganz easy, ich habe keinen Druck."

Den haben aber die Bayern am Samstag (18.30 Uhr/Sky) im Spitzenspiel bei Tabellenführer Bayer Leverkusen. "Wir wollen nun in Leverkusen ein tolles, sehr erfolgreiches 2020 möglichst mit einem Dreier abschließen", betonte Trainer Hansi Flick. "Wir müssen das einfach schaffen", fügte Lewandowski an. Die hohe Belastung der letzten Wochen lässt er dabei nicht als Ausrede gelten: "Es liegt viel am Kopf, wir müssen einfach Gas geben, egal wie gut Leverkusen ist. Wir müssen das letzte Spiel gewinnen."

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