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Juventus Turin: Mit Cristiano Ronaldo in eine neue Ära


HINTERGRUND

Es ist Liebe, große Liebe. Cristiano Ronaldo spürt sie seit seinem Erscheinen bei Juventus Turin jeden Tag. Rund um seine Vorstellung, beim täglichen Training und nun bei einem Spaßkick gegen die eigene B-Mannschaft im pittoresken Dörfchen Villar Perosa. Ein Tor des Superstars reichte, um Verantwortliche, Fans und Medien zu überschwänglichen Hoffnungen zu verleiten . Juve will das Maximum.

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"Es wird ein schwieriges Jahr sein. Wir müssen unseren Champions-League-Traum verwirklichen und zugleich Scudetto und Pokal erobern. Wir müssen alles gewinnen", sagte Klubpräsident Andrea Agnelli: "Es wird ein leidenschaftliches Jahr, und ich sehne mich schon nach seinem Beginn."

Das traditionsreiche Spiel der Alten Dame in Villar Perosa, einer der Besitzer-Familie Agnelli sehr verbundenen Gemeinde, war in diesem Jahr mehr als ein bloßes Schaulaufen. Es stand für den endgültigen Startschuss in eine neue Ära, die Ronaldo-Ära. 

Auftakt für CR7 und Co. gegen Chievo Verona 

"Ich habe einen spannenden Tag in einer ganz besonderen Atmosphäre erlebt, die die erfolgreiche Geschichte Juves bestens erzählt", ließ der 33-Jährige nach seinem ersten Spiel im weiß-schwarzen Trikot in Richtung der euphorisierten Tifosi ausrichten: "Danke an alle Fans für die große Zuneigung!"

Ab Samstag zählt es dann für Ronaldo und die Mannschaft der deutschen Nationalspieler Sami Khedira und Emre Can, in der Serie A geht's zum Auftakt zur Partie bei Chievo Verona. Die Erwartungen an Trainer Massimiliano Allegri könnten dabei nicht größer sein. Das gilt vor allem auch für die Königsklasse. Nach den Finalniederlagen 2015 und 2017 soll nun endlich wieder der große Wurf gelingen.

Cristiano Ronaldo Juventus

"Der stärkste Klub der Welt hat den stärksten Fußballer der Welt. Ronaldo hat in Villar Perosa das erste Tor geschossen, und das ist ein gutes Omen", sagte John Elkann laut Gazzetta dello Sport . Der 42 Jahre alte US-Amerikaner ist Präsident der Finanzholding Exor, die die Mehrheitsanteile an den Bianconeri hält: "Ich bin beeindruckt, wie natürlich sich Ronaldo in die neue Mannschaft eingelebt hat."

Juventus Turin und CR7: Der ganz normale Wahnsinn

Elkann, Enkel des legendären Fiat-Patriarchen und Juve-Eigentümers Gianni Agnelli, hat von Anfang an mit Begeisterung den Plan seines Cousins Andrea Agnelli unterstützt, den portugiesischen Ausnahmespieler unter Vertrag zu nehmen. 117 Millionen Euro überwiesen die Turiner für das Erlebnis Ronaldo an Real Madrid, rund 400 Millionen ist der gesamte Deal schwer.

Die Gazetten schwärmen ("Juve beflügelt durch Ronaldos erstes Tor") seither und die Fans sind liebestoll. Die Dauerkarten Juves sind längst ausverkauft, obwohl sie um 30 Prozent teurer geworden sind. Die Ronaldo-Trikots sind in ganz Italien seit Wochen ein Renner. Die Follower-Zahlen der Juve-Accounts haben ein Rekordhoch erreicht und Sponsoren stehen bei Juve Schlange, um neue Verträge abzuschließen. 

Der ganz normale Wahnsinn, wenn man CR7 in seinen Reihen hat.

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