Trotz seiner zuletzt starken Leistungen scheint der spanische Stürmer Alvaro Morata keine Zukunft beim italienischen Rekordmeister Juventus Turin zu haben. Wie die spanische Zeitung AS berichtet, kann sich Juve die mit Moratas Stammklub Atletico Madrid ausgehandelte Kaufoption für den 28-Jährigen nicht leisten. Diese soll bei 45 Millionen Euro liegen - zu viel für die finanziell angeschlagene Alte Dame.
Morata war im vergangenen Sommer zunächst für ein Jahr auf Leihbasis zu Juventus gewechselt und überzeugte dort mit bislang 28 Torbeteiligungen in 35 Pflichtspielen. Laut der AS sei auch eine Verlängerung der Leihe um ein weiteres Jahr, die Juve zehn Millionen Euro kosten würde, derzeit unwahrscheinlich.
Moratas wilde Reise durch Europa
Wie es für Morata im Falle einer Rückkehr zu Atletico weitergehen würde, ist derzeit schwer zu prognostizieren. Im Januar 2019 war Morata ebenfalls zunächst auf Leihbasis vom FC Chelsea zu den Rojiblancos gewechselt. Im vergangenen Sommer zog der aktuelle spanische Tabellenführer die Kaufoption, nur um Morata kurze Zeit später nach Turin abzugeben.
Morata hat in den vergangenen Jahren eine wilde Reise durch Europa hinter sich. Bereits von 2014 bis 2016 hatte Morata erfolgreich für Juventus gespielt, ehe sein Jugendklub Real Madrid ihn zurückholte. Nur ein Jahr später wechselte er für 66 Millionen Euro zu Chelsea.
Damit Morata dauerhaft in Turin bleiben kann, müsste der AS zufolge Superstar Cristiano Ronaldo verkauft werden. Dem Portugiesen wurden zuletzt Abwanderungsgedanken nachgesagt, vor allem nach dem enttäuschenden Achtelfinal-Aus in der Champions League gegen den FC Porto. Vizepräsident Pavel Nedved hatte einen möglichen Transfer zuletzt aber kategorisch ausgeschlossen.


