RB Leipzig Mintzlaff NagelsmannGetty Images

RB Leipzig vor Umbruch: Mintzlaff reagiert auf nahenden Nagelsmann-Abschied

Sportdirektor weg, Leistungsträger weg - in Kürze verabschiedet sich aller Voraussicht nach auch noch Trainer Julian Nagelsmann: RB Leipzig steht vor einem Mega-Umbruch. Geschäftsführer Oliver Mintzlaff (45) blickt aber positiv in die Zukunft.

Auf die Frage hin, ob RB jetzt zerfalle, sagte Mintzlaff der Bild: "Nein, überhaupt nicht. Wir hatten in der Vergangenheit immer wieder Veränderungen auf der Trainer,- Direktoren- und Spielerseite. Und wir sind jedes Jahr stärker zurückgekommen und konnten uns weiterentwickeln. Und ich bin mir auch sicher, dass wir wieder den nächsten Schritt machen. Wir bleiben ambitioniert und agieren hier nicht unter Druck, sondern selbstbestimmt."

Am Montag hatte der Verein den Abschied von Sportdirektor Markus Krösche (40) bekanntgegeben. Zudem geht mit Innenverteidiger Dayot Upamecano (21) ein Leistungsträger zum FC Bayern, während auch Wechselgerüchte um Ibrahima Konate (21), ein weiteres Abwehrtalent der Sachsen, die Runde machen.

Vor allem aber droht Leipzig Julian Nagelsmann (33) zu verlieren. Der Cheftrainer steht nach Informationen von Goal und SPOX kurz davor, Upamecano nach München zu begleiten und den mit einem DFB-Engagement liebäugelnden Hansi Flick zu beerben.

RB Leipzig: "Klarer Plan", falls Nagelsmann geht

"Falls Julian geht, haben wir einen klaren Plan", stellte Mintzlaff nun klar. Jesse Marsch (47) von Schwesterklub Salzburg soll Medienberichten zufolge der Wunschkandidat der Leipziger sein. Dagegen scheint eine Rückkehr von Ralf Rangnick (62) ausgeschlossen.

"Ralf hat Großartiges für RB Leipzig geleistet und maßgeblichen Anteil an der sportlichen Entwicklung. Julian hat nun seit zwei Jahren daran nahtlos angeschlossen und den Verein weiterentwickelt und auf die nächste Stufe gebracht. Jetzt schauen wir nach vorn und beschäftigen uns mit neuen Lösungen", erklärte Mintzlaff.

Auch den Aderlass im Kader könne man kompensieren, betonte Mintzlaff. Er verwies mit Josko Gvardiol, Mohamed Simakan und Brian Brobbey auf bereits drei fixe Neuzugänge, dazu kämen die Langzeitverletzten Konrad Laimer und Dominik Szoboszlai: "Dann sprechen wir über fünf starke Neuzugänge für die neue Saison. Jetzt schon." Man werde die Mannschaft im Sommer zudem "noch weiter justieren", kündigte er an und schloss auch Abgänge von Spielern nicht aus. Sein Fazit: "Der Spirit im Verein ist hervorragend."

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