Bundestrainer Joachim Löw (60) hat nach dem 1:1-Unentschieden seiner DFB-Elf zum Nations-League-Auftakt gegen Spanien scharfe Kritik an der UEFA geübt.
"Mit einigen Dingen bin ich in der Form nicht einverstanden. Wir haben drei Spiele im Oktober und drei Spiele im November. Das halte ich für nicht in Ordnung", kritisierte Löw den eng getakteten Spielplan.
Er monierte zu wenige Pausen zwischen den jeweiligen Partien: Dieses "Hammerprogramm" werde sich auf "die Gesundheit, die Fitness und die Qualität" der Nationalspieler negativ auswirken.
Joachim Löw kritisiert auch Wechsel-Regel: "Wenn nicht jetzt, wann dann?"
Auch die Rückkehr zu drei statt bisher fünf Auswechslungen pro Spiel konnte Löw nicht nachvollziehen. "Die ganze Zeit hat es fünf Wechsel gegeben. Wenn nicht jetzt, wann dann? Dabei hätte es jetzt Sinn ergeben, weil manche Spieler direkt aus dem Urlaub zurückkehren." Für die Gesundheit der Spieler wäre dies "vernünftiger gewesen. Als Trainer bin ich deshalb nicht sehr glücklich."
Ähnlich sah es auch Spaniens Nationaltrainer Luis Enrique. "Ich bedauere es, dass ich nicht fünf Auswechslungen durchführen konnte, dann hätte ich den Spielern mehr Ruhe gönnen können", sagte der Ex-Profi.

