Javier Pinola von River Plate über Ausschreitungen beim Copa-Libertadores-Finale: "Das ist kein Spiel für Idioten"

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Franklin Jacome/Getty Images
Das Finale der Copa Libertadores musste aufgrund massiver Ausschreitungen verlegt werden. Für die Gewalttäter kann Pinola kein Verständnis aufbringen.

Der frühere Nürnberger Bundesliga-Profi Javier Pinola hat die Ausschreitungen rund um das Finale der Copa Libertadores scharf kritisiert. "Unglaublich", sei das alles für ihn gewesen, sagte der 35-Jährige den Nürnberger Nachrichten, "ich verstehe nicht, dass Menschen so verrückt sein können. Das ist ein Spiel, unser Spiel, unsere Liebe, kein Spiel für Idioten."

Pinola verteidigt für River Plate aus Buenos Aires, das im Endspiel seinem Stadtrivalen Boca Juniors gegenübersteht. Nach dem 2:2 im Hinspiel in Bocas "Bombonera" musste das Rückspiel in Rivers Estadio Monumental wegen eines Angriffs auf den Gästebus abgesagt werden.

Javier Pinola war zwischen 2005 und 2015 beim 1. FC Nürnberg tätig

Es wird stattdessen am kommenden Sonntag im ausverkauften Estadio Santiago Bernabeu in Madrid nachgeholt.

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In Nürnberg, wo er von 2005 bis 2015 gespielt hatte, konnten seine Kinder mit dem Rad zum Spielplatz fahren, "ganz normal leben" - anders als in der argentinischen Hauptstadt, sagte Pinola. Als er 2017 von Rosario Central zu River wechselte, sei sein Haus mit Morddrohungen beschmiert worden. Manchmal, sagte Pinola, sei seine Sehnsucht nach Nürnberg schon groß.

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