"So wie beim jungen Messi, Ronaldo, Zidane oder Mbappé": Riesiges Lob für deutschen Nationalspieler

WAS IST PASSIERT? Der ehemalige Bayern-Dribbelkünstler Mehmet Scholl hat den Ergebnisfußball von Trainer Thomas Tuchel verteidigt und der Mannschaft Fortschritte attestiert. "Bayern glänzt phasenweise, spielt aber auch sehr ergebnisorientiert. Die Mannschaft wackelt nicht mehr so, wie am Anfang der Saison, einmal die erste Halbzeit gegen Galatasaray ausgenommen", sagte der 53-Jährige derSport Bild. Sein Fazit: "Es sieht nicht brillant aus, ist aber erfolgreich."

WAS WURDE GESAGT? In seinen Augen ist "ein Vertrauen zwischen Trainer und Mannschaft entstanden", so Scholl weiter. "Ich erkenne viele Veränderungen mit fast den gleichen Spielern. Diese sind jedoch nicht sofort wahrnehmbar." Die Stars "haben Lust, sind frei, taktisch nicht überladen", analysierte Scholl unter anderem, "noch dazu sind die Räume zwischen den Mannschaftsteilen kleiner geworden."

Besonders lobte Scholl Jamal Musiala - der habe "viel, viel mehr Genialität, als ich jemals hatte." Der 20-Jährige "kann einer der Besten auf der Welt werden, für Musiala gibt es keinen Deckel, kein Limit nach oben: So wie beim jungen Messi, Ronaldo, Zidane oder Mbappé."

Tuchels Wunsch nach einem defensiv denkenden Sechser im Mittelfeld konnte Scholl nachvollziehen: "Jens Jeremies, Thorsten Fink, Owen Hargreaves, diese Richtung, ja. Mit Javi Martínez hatte man später solch einen Spieler und konnte damit große Erfolge feiern. Einer, der dazwischen fegt, ohne vom Platz zu fliegen. Jerry (Jeremies; d. Red.) konnte das. So ein Spielertyp tut jeder Mannschaft gut, auch dem FC Bayern."

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