Ivan Rakitic hat ein vermeintlich angespanntes Verhältnis zwischen seinen Ex-Mitspielern Lionel Messi und Antoine Griezmann dementiert. Im Interview mit El Pelotazo sagte der ehemalige Mittelfeldakteur des FC Barcelona: "Ich habe gesehen, dass sie sich sehr gut verstanden haben. Die beiden trinken Mate-Tee zusammen und verbringen in der Umkleidekabine viel Zeit miteinander", so der 32-Jährige.
Griezmann war im Sommer 2019 für 120 Millionen Euro von Atletico Madrid gekommen, konnte beim katalanischen Verein aber seitdem nicht an seine alte Form anknüpfen. Nach Aussage seines ehemaligen Beraters Eric Olhats sollen Griezmanns Leistungen auch an der belasteten Beziehung zu Messi liegen. In seiner ersten Saison bei Barca erzielte der französische Nationalspieler lediglich 15 Tore in 48 Spielen.
Ex-Griezmann-Berater schießt gegen Messi: "Regime des Terrors"
"Antoine kam zu einem in Schwierigkeiten steckenden Klub, in dem Messi zu allem eine Meinung hat. Er ist gleichzeitig Kaiser und Monarch, und er hat die Verpflichtung von Antoine kritisch beäugt", sagte Olhats im Gespräch mit France Football: "Ich habe Antoine immer sagen hören, dass es kein Problem mit Messi gibt, aber niemals umgekehrt. Es ist das Regime des Terrors. Entweder man ist für ihn oder man ist gegen ihn."
Solche Vorwürfe kann Rakitic aus seiner Zeit bei Barca nicht bestätigen. Stattdessen glaubt der Neuzugang des FC Sevilla, dass sich die Spekulationen demnächst legen werden: "Wenn beide anfangen, Tore zu schießen, wird es keine Gespräche mehr darüber geben. Ich mache mir keine Sorgen, denn sie sind zwei spektakuläre Typen. Ich wünsche ihnen alles Gute", so der ehemalige kroatische Nationalspieler.
