Der Hamburger SV will in der kommenden Saison unbedingt den Aufstieg in die Bundesliga schaffen. Damit das gelingt, geht der Klub nach Auskunft von Sportvorstand Jonas Boldt auch ein finanzielles Risiko ein.
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Ob Berkay Özcan am Vorhaben Wiederaufstieg beteiligt ist, ist derzeit noch nicht klar. Denn aus der Türkei haben sich mit Fenerbahce, Galatasaray und Besiktas unter anderem die drei Istanbuler Großklubs angeblich mit dem Mittelfeldspieler befasst und sind an einer Verpflichtung interessiert.
In diesem Artikel findet Ihr alle News und Transfergerüchte zum HSV vom heutigen Mittwoch.
HSV-Sportvorstand Boldt räumt finanzielles Risiko ein
Nach den Worten von Sportvorstand Jonas Boldt geht der HSV ein finanzielles Risiko ein, um den Wiederaufstieg in der kommenden Saison zu schaffen. "In unserer aktuellen Situation denke ich das, ja", sagte Boldt der SportBild, als er gefragt wurde, ob es ein finanzielles Risiko bei den Hamburgern gebe.
Knapp zehn Millionen Euro hat der HSV für seine Neuzugänge hingeblättert, wobei der Kader mit aktuell 28 Spielern groß und damit auch teuer ist. "Wenn wir einfach nur verwalten, denke ich nicht, dass wir erfolgreich sein werden", meinte Boldt.
Getty ImagesTürkische Großklubs jagen Berkay Özcan
Mit Fenerbahce, Galatasaray, Besiktas und Trabzonspor sollen sich gleich vier Schwergewichte aus der Türkei für Hamburgs Mittelfeldspieler Berkay Özcan interessieren. Das berichtet Sport1.
Der HSV hatte Özcan nach seiner Leihe erst vor einigen Wochen für 1,5 Millionen Euro fest verpflichtet. Nun könnte er für einen Betrag zwischen zwei und fünf Millionen Euro weiterverkauft werden.

HSV-Uhr ist abgebaut worden
Wie vor Wochen angekündigt ist die legendäre Uhr, auf der die Bundesliga-Zugehörigkeit des HSV lange Jahre angezeigt wurde, abgebaut worden. An der Stelle, an der sich die Uhr befand, sind jetzt die GPS-Koordinaten des Stadions zu sehen.
"Wir möchten uns in die Zukunft ausrichten. Dabei hilft der ständige Blick in den Rückspiegel nicht", hatte HSV-Boss Bernd Hoffmann den Abbau der Uhr begründet.

HSV-Trainer Hecking setzt auf größere Einheit
Hamburgs neuer Trainer Dieter Hecking will mit seiner Mannschaft nicht nur auf dem Platz arbeiten, sondern auch für eine größere Einheit im Verein sorgen. Das erklärte der Coach der SportBild. "Ich möchte gern alles enger zusammenführen hier: meine Trainerkollegen, den Vorstand, die Fans, die Medien", sagte er.
Als Erklärung schob er hinterher: "Dann entwickelt man als Verein eine Kraft, die nach außen strahlen kann. Das sehe ich unter anderem als wichtige Aufgabe von mir."
Getty ImagesNeu-Trainer Dieter Hecking: Darum wechselte ich zum HSV
Dieter Hecking hat sein Engagement beim Zweitligisten Hamburger SV begründet. Eigenen Angaben zufolge sei die Motivation nach vielen Jahren als Bundesliga-Coach verflogen.
"Irgendwann fühlte es sich normal an, nach München, Dortmund oder Bremen zu fahren. Das Kribbeln war nicht mehr so intensiv", verriet der Ex-Gladbacher im Interview mit der Welt . Er schob nach: "Als in Mönchengladbach Schluss war, hätte ich vier Monate Urlaub machen können, um im Herbst einen Verein zu übernehmen, der seinen Zielen hinterherläuft. So war es in den vergangenen Jahren immer gewesen."
Stattdessen sah Hecking im Wechsel in die Hansestadt eine besondere Aufgabe. "Ich wollte das machen, wo ich einen unglaublichen Reiz drin sehe, wo ich etwas bewegen und gute Arbeit leisten kann. Beim HSV habe ich das Gefühl, dass ich mich frei entfalten kann."

HSV: Jonas Boldt äußert sich zu Hymnen-Aus
14 Jahre lang besang Lotto King Karl vor jedem Heimspiel "seine Perle" Hamburg. In der kommenden Saison ist damit Schluss. Das beschloss der HSV unter der Woche. Jetzt äußerte sich Neu-Sportvorstand Jonas Boldt zu der Entscheidung.
"Es gehört zu so einem Klub wie dem HSV dazu, dass über alle möglichen Themen diskutiert wird", sagte der ehemalige Leverkusener im Gespräch mit dem Abendblatt . "Und ganz ehrlich: das waren auch keine einfachen Entscheidungen. Man muss beim HSV nur dahin kommen, nicht immer nur über die tolle Vergangenheit zu sprechen, sondern in die Zukunft zu schauen."
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