Beim HSV steht im Moment alles Still - das Mannschaftstraining ist aufgrund des aktuell weltweit grassierenden Trainingsbetriebes ausgesetzt. Trainer Dieter Hecking vertreibt sich laut eigener Aussage die Zeit mit Gartenarbeit.
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In der Führungsetage des Hamburger SV gibt es offenbar Differenzen zwischen Vorstandsboss Bernd Hoffmann und Manager Jonas Boldt. Hoffmann hat sich bereits zur Situation geäußert.
Hier gibt es alle aktuellen Informationen zum HSV auf einen Blick.
HSV: Trainer Hecking wird in Corona-Zeiten zum Gärtner
Den Rasen mähen, die Blumen gießen, Gemüse säen: In Zeiten der Coronakrise wird Trainer Dieter Hecking (55) zum Gärtner. "Im Garten ist reichlich zu tun. Meine Frau freut sich schon auf meine Hilfe, das Wetter soll ja schön werden", sagte der Coach des Zweitligisten Hamburger SV der Hamburger Morgenpost: "Ich bin da fest eingeplant."
Wegen der Pandemie von SARS-CoV-2 hat Hecking wie andere Trainer auch seine Mannschaft erst einmal ins "Home Office" geschickt. Bis Dienstag sind bei den Hanseaten alle gemeinsamen Trainingseinheiten gestrichen, die Spieler halten sich mit individuellen Plänen zu Hause fit.
Hecking rechnet derweil nicht damit, dass in der Liga bereits im April wieder der Ball rollt. "Ich kann mir nicht vorstellen, dass wir vor Mai wieder spielen werden", sagte er: "Und auch dann kann es durch einzelne Coronafälle immer wieder Probleme geben." Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hatte den Spielbetrieb mindestens bis zum 2. April ausgesetzt und gleichzeitig bekräftigt, die Saison in der Bundesliga sowie der 2. Liga zu Ende spielen zu wollen - notfalls mit Geisterspielen.
getty imagesHSV: Hoffmann spielt Streit runter - nicht im "diplomatischen Corps"
Vorstandsboss Bernd Hoffmann vom Zweitligisten Hamburger SV sieht in den zuletzt öffentlich gewordenen Differenzen mit Sport-Vorstand Jonas Boldt kein Problem. "Mir war klar, dass wir ein Alphatier verpflichten, der immer eine eigene Meinung haben wird und diese auch vertritt", sagte Hoffmann der Sport Bild: "Und Jonas Boldt war klar, dass er mit mir hier nicht in einen diplomatischen Corps eintritt."
Hoffmann und Boldt sollen zuletzt unter anderem wegen Personalentscheidungen uneins gewesen sein. Beide stehen noch bis 2021 beim HSV unter Vertrag. "Wir sind auf einem ordentlichen Weg und ich bin sehr zufrieden mit der derzeitigen Konstellation. Diese ist für die kommenden Jahre tragfähig", sagte Hoffmann, "ich habe während meiner ersten Amtszeit vor zehn Jahren schon gesagt, dass ich beim HSV gerne in Rente gehen würde. Das gilt auch heute noch."
Sollte Hamburg in die Bundesliga zurückkehren, könne es nur um den Klassenerhalt gehen: "In einem möglichen ersten Erstliga-Jahr könnte nichts anderes als Platz 15 das Ziel sein."

HSV: Bernd Hoffmann sieht große Probleme auf den Klub zukommen
Vorstandsboss Bernd Hoffmann vom Hamburger SV sieht auf den Zweitligisten große finanzielle Aufgaben aufgrund der Corona-Pandemie zukommen.
In einem Interview mit der Sport Bild verriet Hoffmann, dass er mit einem Verlust von rund "fünf bis sieben Millionen Euro" rechnet. Und damit bezieht er sich nur auf die vorläufige Unterbrechung der Saison in der 2. Bundesliga.
Sollte die komplette Spielzeit abgesagt werden, könnte das den HSV, so Hoffmann weiter, nochmals rund 20 Millionen Euro mehr kosten. Hauptgrund dafür sind die fehlenden Spieltagseinnahmen.
| Vereinsname | Hamburger Sport-Verein e.V. |
|---|---|
| Abkürzung | HSV |
| Erfolge | 6 x Deutscher Meister, 3 x DFB-Pokalsieger, 1 x Europapokal der Pokalsieger, 1 x Europapokal der Landesmeister |
HSV setzt vorerst mit Mannschaftstraining aus
Der Hamburger SV lässt sein Mannschaftstraining bis zum 24. März ruhen. Damit reagierte der Zweitligist auf die Entscheidung der Deutschen Fußball Liga (DFL), den Spielbetrieb zu Zeiten der Corona-Krise vorerst bis zum 2. April auszusetzen. Die Profis des HSV erhielten von Trainer Dieter Hecking individuelle Trainingspläne.
"Nach intensiven Gesprächen haben wir uns gemeinsam dazu entschieden, die Trainingssteuerung auf die aktuellen Umstände anzupassen", sagte HSV-Sportvorstand Jonas Boldt: "Wir wollen unseren Beitrag zur Eindämmung des Virus leisten. Dementsprechend werden die Spieler zu Hause im individuellen Bereich arbeiten.


