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HSV: Horst Hrubesch kehrt zurück, was läuft da mit Sandro Wagner? Alle News und Gerüchte zum Hamburger SV

Der Hamburger SV befindet sich in der Vorbereitung auf eine weitere Saison in der 2. Bundesliga. In diesem Rahmen soll sich der Verein offenbar auch beim Berater von Sandro Wagner nach einem möglichen Transfer erkundigt haben. Schließlich sei man jedoch zur Entscheidung gekommen, dass der Ex-Bundesliga-Stürmer zu teuer sei.

Nach fast vier Jahrzehnten feiert Horst Hrubesch außerdem seine Rückkehr zum HSV: Wie der Zweitligist am Freitag verkündete, wird der 69-Jährige neuer Nachwuchsdirektor und soll in dieser Rolle dafür sorgen, dass die Talente dem Klub länger erhalten bleiben.

Zudem verliert der Hamburger SV II den erfahrenen Defensivspieler Kusi Kwame und Trainer Daniel Thioune zeigt sich mit dem bisherigen Kader zufrieden.

Der Hamburger SV am Freitag: In diesem Artikel findet Ihr alle News und Gerüchte rund um den HSV heute.

Comeback nach 37 Jahren: Horst Hrubesch wird Nachwuchsdirektor beim Hamburger SV

Vereinslegende Horst Hrubesch kehrt nach fast vier Jahrzehnten zum Zweitligisten Hamburger SV zurück. Wie die Hanseaten am Freitag bekannt gaben, wird der mittlerweile 69-Jährige als neuer Nachwuchsdirektor unbefristet für den Traditionsklub zur Verfügung stehen.

"Hier muss wieder mehr über Fußball gesprochen und daran gearbeitet werden. Es geht um Fleiß, Geduld und Überzeugung. Nur damit kann man weiterkommen", erklärte das einstige "Kopfball-Ungeheuer". Sportvorstand Jonas Boldt sagte: "Wir freuen uns sehr, dass Horst unsere Idee und unsere Arbeit unterstützen will."

Hrubesch prägte zwischen 1978 und 1983 die erfolgreichste Ära der Norddeutschen, abgeschlossen mit dem Gewinn des Europapokals der Landesmeister. In diesen fünf Jahren gelangen ihm in 159 Bundesligaspielen 96 Treffer. Mit der Nationalmannschaft wurde er 1980 Europameister, im Endspiel schoss er beim 2:1-Sieg gegen Belgien beide Tore.

Als Trainer war der klassische Mittelstürmer von 2000 bis 2016 in Diensten des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) und feierte große Erfolge. 2008 mit der U19 und 2009 mit der U21 wurde Hrubesch Europameister, 2016 holte die von ihm betreute Olympia-Auswahl in Rio de Janeiro die Silbermedaille. Zwei Jahre später sprang der Fußball-Lehrer bei der Frauen-Nationalmannschaft kurzfristig für eine Übergangsphase ein.

GER ONLY Horst Hrubesch DFB Germany Olympia 2016imago images / Sven Simon Quelle: Imago Images / Sven Simon

Mehrfach hatte sich der HSV in der Vergangenheit um die Dienste des Hobbyanglers bemüht, zu einer Einigung kam es aber nie. Vor allem, weil dem geradlinigen Hrubesch die chronischen Kabalen in der Hansestadt gründlich missfielen. Mehrere Präsidenten und Vorstandsbosse holten sich bei ihm einen Korb.

Nun aber ist der knorrige Coach bereit für eine neue Aufgabe. "Ich habe in den Gesprächen den Eindruck gewonnen, dass der HSV jetzt den richtigen Weg eingeschlagen hat", sagte Hrubesch.

Arbeit gibt es für ihn im Volkspark mehr als genug. In erster Linie muss Hrubesch dringend dafür sorgen, dass die durchaus vorhandenen Talente länger im Klub bleiben und die Norddeutschen mittelfristig zurück in die Erstklassigkeit führen.

Jerome Boateng, Shkodran Mustafi, Kerim Demirbay und Jonathan Tah beispielsweise wurden erst Nationalspieler, nachdem sie dem Rautenklub längst den Rücken gekehrt hatten. Andere Toptalente wie Vincent Kompany und Heung-Min Son machten in der Premier League Karriere. Oder beim FC Bayern wie der heutige Sportdirektor Hasan Salihamidzic ...

Quelle: SID

Bericht: Hamburger SV erkundigte sich nach Ex-Bundesliga-Stürmer Sandro Wagner

Auf der Suche nach einem neuen Stürmer soll sich der Hamburger SV offenbar auch nach Sandro Wagner erkundigt haben. Das berichtet das Hamburger Abendblatt .

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Nach einem Gespräch mit Berater Roman Rummenigge sei der HSV aber zu dem Entschluss gekommen, dass der Ex-Bayern-Spieler zu teuer sei.

Wagner hatte erst vor wenigen Tagen seinen Vertrag bei Tianjin Teda in China aufgelöst. Dort soll der 32-Jährige rund 7,5 Millionen Euro pro Jahr verdient haben.

HSV-Trainer Daniel Thioune: Um den Kader "beneiden uns viele in der 2. Liga"

Für den neuen Trainer Daniel Thioune ist der Hamburger SV nach zwei Zweitligajahren ganz klar ein Kandidat für die Rückkehr in die Bundesliga. "Wir haben einen Kader, um den uns viele in der 2. Liga beneiden. Ziele sollten grenzenlos sein, ich verschließe mich nicht vor dem, was nach vorne gehen kann", sagte der 46-Jährige der Bild -Zeitung.

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Für ihn sei bei der täglichen Arbeit von großer Bedeutung, so der Coach weiter, dass sich niemand in den Vordergrund stelle und wichtiger nehme als das Team. "Die Straße ist breit genug, aber ein paar Leitplanken, die setze ich dann schon", sagte Thioune im Interview mit der Hamburger Morgenpost .

Thioune hatte seit Oktober 2017 als Chefcoach beim VfL Osnabrück gearbeitet und die Niedersachsen zunächst vor dem Abstieg in die Viertklassigkeit bewahrt und 2019 in die 2. Liga geführt. Dort gelang in der vergangenen Spielzeit der Klassenerhalt. Sein Vertrag beim HSV läuft bis Mitte 2022.

Quelle: SID

Hamburger SV verliert U21-Spieler Kusi Kwame an Lübeck

Kusi Kwame verlässt die U21 des Hamburger SV und wechselt zum 1. FC Phönix Lübeck in die Regionalliga.

"Kusis Erfahrung wird für uns ein Kampf um den Klassenerhalt eine große Bedeutung erhalten", äußerte sich Phönix-Trainer Frank Salomon zum Transfer des 30-Jährigen.

Kwame spielte zwei Jahre für den HSV II und kam insgesamt auf 24 Einsätze. Zuvor hatte der Abwehrspieler schon bei Fortuna Köln und Rot-Weiß Erfurt unter Vertrag gestanden.

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