HSV (Hamburger SV), News und Gerüchte: Leibold hadert mit zu einfachen Gegentoren, "kein Bedarf" in der Offensive - alle HSV-Infos heute

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GER ONLY HSV Heidenheim
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Nach der 2:3-Niederlage gegen den 1. FC Heidenheim hadert HSV-Verteidiger Tim Leibold mit zu einfachen Gegentoren. Alle News zum Hamburger SV.

Nach dem starken Saisonstart geht die Negativserie beim HSV weiter. Gegen den 1. FC Heidenheim setzte es trotz 2:0-Führung eine späte Auswärtsniederlage.

Linksverteidiger Tim Leibold haderte nach der Pleite vor allem mit der fehlenden defensiven Stabilität. So kassieren die Hamburger in seinen Augen zu einfache Gegentore.

In der Offensive hat man dank Torjäger Simon Terodde derzeit hingegen weniger Sorgen. Sportdirektor Michael Mutzel sieht deshalb "keinen Bedarf" für Wintertransfers.

Alle News und Gerüchte zum Hamburger SV (HSV) an diesem Sonntag, hier verpasst Ihr nichts.


HSV - Leibold hadert nach 2:3-Niederlage in Heidenheim mit "zu einfachen Gegentoren"

Beim HSV ärgert man sich nach der 2:3-Niederlage beim 1. FC Heidenheim über defensive Nachlässigkeiten. Beim Duell gegen die Schwaben gaben die Hamburger eine 2:0-Führung aus der Hand und kassierten durch einen Patzer von Torhüter Sven Ulreich den späten Knockout.

Trainer Daniel Thioune war dabei mit dem Auftritt seiner Mannschaft zu Beginn der ersten Hälfte zufrieden: "Wir haben es gegen ein hohes Pressing fußballerisch richtig gut gelöst, gehen verdient mit 2:0 in Führung, weil wir Heidenheim in den Anfangsminuten zu keinem Zeitpunkt ins Spiel kommen lassen haben. Dann fällt nach einer Standardsituation das 1:2 und noch vor der Pause das 2:2."

Auch danach habe sich das Team laut Thioune nicht von dem Doppelschlag beeindrucken lassen und es habe lange nach einem Remis ausgesehen, ehe Sven Ulreich patzte. Linksverteidiger Tim Leibold nahm den Keeper jedoch in Schutz.  

GER ONLY HSV Heidenheim Bild: imago images / kolbert-press

"Das Gegentor kurz vor Schluss war zwar ein Fehler von Ulle, trotzdem müssen wir uns als gesamte Mannschaft ankreiden lassen, dass wir in der zweiten Halbzeit zu wenig offensiv investiert haben. Dazu kriegen wir zurzeit zu einfache Gegentore", betonte der 26-Jährige.

Leibold führte aus: "Wenn wir vorn dranbleiben wollen, muss uns eine kompakte Defensive auszeichnen. Das haben wir in den vergangenen Spielen nicht auf die Kette bekommen. Daran müssen wir arbeiten, sonst wird es gegen jeden Gegner in der zweiten Liga schwer."

2:3 in Heidenheim - HSV muss Tabellenspitze abgeben

Aufstiegsfavorit Hamburger SV hat die Zweitliga-Tabellenführung an die SpVgg Greuther Fürth abgeben müssen. Beim 1. FC Heidenheim verloren die Hanseaten in letzter Minute mit 2:3 (2:2) und blieben damit zum vierten Mal hintereinander sieglos.

Matchwinner der Platzherren war Christian Kühlwetter. Mit seinen Saisontreffern sechs bis acht schoss der Heidenheimer Torjäger die Gäste im Alleingang ab. Sein Tor in der 90. Minute besiegelte die erste HSV-Auswärtsniederlage der Saison. Zuvor hatte der Stürmer in der 27. und 44. Minute getroffen.

Dabei hatte die Mannschaft von Trainer Daniel Thioune einen exzellenten Start erwischt. Sonny Kittel (16.) und Toni Leistner (24.) schossen die Gäste früh in Führung, ließen sich danach ab zu sehr zurückfallen.

GER ONLY HSV Heidenheim Bild: imago images / Eibner

Nach dem Seitenwechsel konnten beide Teams das hohe Tempo der ersten 45 Minuten nicht mehr lange durchhalten. Die Partie versandete langsam. Dennoch gab es genug Torchancen auf beiden Seiten, um die Partie zu entscheiden, letztlich nutzte Kühlwetter seine Gelegenheit in der Schlussminute.

Heidenheims Coach Frank Schmidt hatte kurzfristig auf Torhüter Kevin Ibrahim und Abwehrspieler Jonas Föhrenbach verzichten müssen. Beide Profis wurden positiv auf Corona getestet. Die Partie konnte aber stattfinden, da bei allen übrigen Heidenheimer Akteuren ein kurzfristig angeordneter Schnelltest negativ ausfiel.

HSV: Wintertransfer? Sportdirektor Michael Mutzel sieht in der Offensive "keinen Bedarf"

Der Hamburger SV wird sich in der kommenden Transferperiode wohl nicht mit einem neuen Stürmer verstärken. Derzeit stellen die Hanseaten mit 17 Treffern die beste Offensive der 2. Bundesliga, dabei ist es aber vor allem Simon Terodde, der mit seinen neun Toren im Angriff glänzt.

Die Sturmkollegen Manuel Wintzheimer, Khaled Narey und Sonny Kittel kommen hingegen nur auf zwei Treffer. Angesprochen auf mögliche Wintertransfers in der Offensive hat Sportdirektor Michael Mutzel jedoch eine klare Meinung. "Wir haben immer noch die meisten Tore geschossen. Ich sehe da keinen Bedarf", erklärte 41-Jährige.

GER ONLY HSV Bobby Wood Lukas Hinterseer Bild: imago images / Nordphoto

Dass die beiden Joker Lukas Hinterseer und Bobby Wood dabei noch auf einen Treffer warten, macht Mutzel ebenfalls keine Sorgen. "Beide Jungs machen es im Training ordentlich und sind auch Alternativen für uns", betonte der ehemalige Hoffenheimer Nachwuchschef. So sei er sich sicher, dass beide treffen würden, wenn sie mehr Einsatzzeit bekämen.

Wood stand in der laufenden Spielzeit in fünf Bundesliga-Spielen gerade einmal 67 Minuten auf dem Platz. Hinterseer bekam hingegen in drei Einsätzen sogar nur 27 Minuten Spielzeit.

HSV, News und Gerüchte: Die kommenden Spiele des Hamburger SV in der 2. Bundesliga

Datum Gegner Ort
5. Dezember 2020 Hannover 96 H
12. Dezember 2020 Darmstadt 98 A
15. Dezember  2020 SV Sandhausen H

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