Joelinton von der TSG 1899 Hoffenheim hat verraten, dass er nach seinem Wechsel aus Brasilien im Sommer 2015 mit Anpassungsschwierigkeiten zu kämpfen hatte. "Als ich hier ankam, waren die ersten Monate kompliziert mit all dem Neuen. Ich habe nicht so gut trainiert", erklärte der Angreifer in einem Interview mit O Globo.
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Zusätzlich erschwert wurde seine Situation eigenen Angaben zufolge, weil er immer wieder mit seinem Landsmann Firmino verglichen wurde: "Gerade als ich hier angekommen bin, in meinem ersten Jahr, haben sie mich immer wieder Firmino genannt. Ich habe immer versucht, das beiseite zu legen. Er hat gut gespielt, hatte seine Geschichte und seine Bedeutung zu seiner Zeit. Aber wir spielen nicht einmal auf der gleichen Position, wir haben verschiedene Funktionen."
Drei Tore bei Comeback für TSG 1899 Hoffenheim
Joelinton wurde nach einem Jahr zu Rapid Wien verliehen, im Sommer dieses Jahres kehrte er nach zwei Spielzeiten in Österreichs Hauptstadt in den Kraichgau zurück. Gleich in seinem ersten Spiel für die TSG, im DFB-Pokal beim 1. FC Kaiserslautern, erzielte er drei Treffer. Seit er wieder für den Champions-League-Teilnehmer aufläuft, kam der 21-Jährige in jedem Pflichtspiel zum Einsatz.
"Ich wusste, dass ich eine Chance bekommen würde", sagte Joelinton weiter und hielt abschließend ein großes Lob für Trainer Julian Nagelsmann bereit: "Er ist sehr ruhig für sein Alter, sehr intelligent. Es scheint, als wäre er schon viele Jahre bei den Profis. In all der Zeit war er für mich der beste Trainer, mit dem ich je gearbeitet habe."
Joelinton kam vor drei Jahren für 2,3 Millionen Euro vom Sport Club do Recife nach Deutschland. In elf Pflichtspielen für 1899 erzielte er vier Treffer und steuerte drei Vorlagen bei.


