Hannover 96: Opposition von Martin Kind siegt deutlich bei Aufsichtsratswahl

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Hannover 96 sorgt auch außerhalb des Platzes für Schlagzeilen: Martin Kind muss eine Schlappe bei der Mitgliederversammlung einstecken.

Martin Kind, langjähriger Präsident von Hannover 96, hat bei der Mitgliederversammlung des Bundesligisten eine deutliche Niederlage kassiert. Bei der Aufsichtsratswahl des Stammvereins am Samstag setzten sich alle fünf Kandidaten der vereinsinternen Opposition durch. Dies dürfte auch einen Einfluss auf die Übernahmepläne des 74-Jährigen haben, bislang galt die Besetzung des Kontrollgremiums als Kind-freundlich.

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Nathalie Wartmann, Jens Boldt, Lasse Gutsch, Carsten Linke und Ralf Nestler wurden von 2087 stimmberechtigten Mitglieder in der Swiss Life Hall gewählt. Ihr Vorschlag für den neuen Vorsitzenden ist Sebastian Kramer.

Übernahme von Hannover 96? Kind soll positive Tendenz sehen

Kind hatte sich nach mehr als 20 Jahren nicht mehr als Vorsitzender des eingetragenen Vereins zur Verfügung gestellt, er bleibt aber Geschäftsführer der ausgegliederten Profiabteilung und Hauptinvestor. Der Vorstand und der Aufsichtsrat wurden nicht entlastet.

Kind will mithilfe einer Ausnahmegenehmigung von der Investorenregel 50+1 die Mehrheit bei den 96-Fußballern übernehmen. Nachdem die Deutsche Fußball Liga (DFL) seinen Antrag zunächst abgelehnt hatte, steht eine Entscheidung des Ständigen Schiedsgerichts noch aus. Die Tendenz soll laut Informationen des Tagesspiegel aus Kinds Sicht positiv sein.

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