Lewandowski-Berater kontert Kritik von Didi Hamann: "Spricht für sein taktisches Verständnis"

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Wirbel um Robert Lewandowski! Ex-Nationalspieler Didi Hamann hatte den Bayern-Stürmer heftig kritisiert, der Berater des Polen konterte prompt.

Maik Barthel, Berater von Bayern-Torjäger Robert Lewandowski, hat auf die heftige Kritik von Ex-Nationalspieler Didi Hamann an dem polnischen Angreifer reagiert.

"Nach der Niederlage gegen Leverkusen hilft es nicht weiter, Spieler auf diesem Niveau zu attackieren wie es Herr Hamann getan hat", sagte Barthel der Bild und legte nach: "Dass er die Ursache hauptsächlich bei Robert sieht, spricht für mich für sein taktisches Verständnis! Vielleicht hat er aber das Spiel gar nicht gesehen ...”

Hamann hatte Lewandowski bei Sky90 am Sonntag verbal angezählt. "Ich glaube, dass Lewandowski zum Problem für Bayern München wird. Seine Theatralik, sein Abwinken, sein zum Teil lustloses Verhalten auf dem Platz. Ich glaube, es ist offensichtlich, dass er ein Einzelgänger ist", sagte der langjährige Bayern-Profi.

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Am Samstag beim 1:3 in Leverkusen war der polnische Nationalstürmer leer ausgegangen. Hamann erweiterte seine Kritik an dem 30-jährigen Lewandowski: "Als Stürmer bei Bayern München musst du auch einen Wert für die Mannschaft haben, wenn du keine Tore erzielst. Das ist für mich im Moment nicht gegeben. Ich glaube, dass er auch in der Mannschaft nicht allzu viele Freunde hat oder zum Teil umstritten ist."

Bayern könnte Lewandowski im Sommer verkaufen

Hamann rät dem deutschen Vorzeigeklub, Lewandowski am Saisonende abzugeben. Der FC Bayern sollte sich im Sommer "ernsthaft überlegen, einen ersten und keinen zweiten Stürmer zu holen. Das würde natürlich heißen, dass du ihn abgibst. Das Problem wird sein, was die interessierten Vereine bezahlen würden?"

Andererseits sei es allerdings auch schwierig, adäquaten Ersatz für den Ex-Dortmunder, der für die Münchner in 145 Bundesliga-Spielen 118 Tore erzielte, zu finden. Hamann: "Dann ist die Frage, ob die Bayern das bezahlen können? Und wenn sie es bezahlen können, ob sie es bezahlen wollen?" Das sei für ihn die elementare Position, "die sie für mich auf die nächsten ein bis zwei Jahre gesehen neu besetzen müssen. Ich würde mir ernsthaft Gedanken machen, das im Sommer schon zu machen", betonte Hamann.

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