Bayern Münchens Routinier Franck Ribery hat sich in einem Interview mit der französischen L'Equipe erneut zu seinen Zukunftsplänen geäußert und angedeutet, dass er gerne in München bleiben würde. Zudem erklärte der Flügelspieler die Golden-Steak-Affäre und sprach über den für ihn sehr bitteren Ausgang beim Ballon d'Or des Jahres 2013.
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"Ich würde Bayern nie fremdgehen", so die klare Aussage des 35-Jährigen im Gespräch mit dem französischen Blatt. Seit Monaten wird diskutiert, ob Ribery nach Ende der Saison 2018/19 eine Zukunft in der bayerischen Landeshauptstadt hat. Er selbst will allem Anschein nach bleiben.
Sein Kontrakt läuft jedoch am Saisonende aus. Bislang ist noch unklar, für welchen Klub der französische Vizeweltmeister von 2006 in der neuen Spielzeit auflaufen wird. Ribery wolle die kommenden Wochen abwarten und sich dann gemeinsam mit seinem Berater Alain Migliaccio mit den Bayern-Bossen zusammensetzen.
Franck Ribery erklärt Golden-Steak-Affäre: "Wurde eingeladen"
Vor etwas mehr als einem Monat sorgte der Franzose noch für negative Schlagzeilen. Ribery hatte seinen Besuch beim beim berühmten türkischen Steak-Guru Nusre "Salt Bae" in den sozialen Medien präsentiert und war dafür heftig kritisiert worden.
Der Bayern-Star konterte mit unschönen Worten und wurde dafür vom deutschen Rekordmeister auch zu einer Strafe verdonnert.
"Ich tue in meinem Privatleben, was ich will. Ich wurde dort vom Chef eingeladen. Viele andere Spieler sind schon zu ihm gegangen und haben bei ihm zu Hause gegessen. Das habe ich auch gemacht", sagte Ribery nun rückwirkend.

Ribery: Ballon d'Or 2013? "Schreckliche Ungerechtigkeit"
Desweiteren sprach der 35 Jahre alte Offensivspieler über das Jahr 2013, in dem er nur haarscharf am Gewinn des Ballon d'Or vorbeischrammte. "Ich musste damals weder Cristiano Ronaldo noch Lionel Messi wegen ihrer Leistungen beneiden. Diese Wahl war für mich wirklich wie ein Schlag auf den Kopf. Ich erlebte diesen dritten Platz als eine schreckliche Ungerechtigkeit", so Ribery über sein damals in Höchstform auflaufendes Ich.
Seinerzeit musste er sich mit 23,39 Prozent der Stimmen mit Platz drei begnügen. Die Wahl gewann Cristiano Ronaldo mit 27,99 Prozent. Lionel Messi wurde Zweiter (24,72 Prozent).



