WAS IST PASSIERT? Beim FC Chelsea gibt es Pläne für ein Stadionprojekt, das bis zu 1,7 Milliarden Euro kosten soll. Dies berichtete der Telegraph.
WAS IST DER HINTERGRUND? Die Stamford Bridge, die nur rund 40.000 Zuschauern Platz bietet und letztmals 2001 modernisiert wurde, passt demnach nicht zu den Ansprüchen der Klubchefs um Todd Boehly und Co-Eigner Behdad Eghbali. Pläne für einen Stadionneubau hatte es bereits 2017 unter dem russischen Besitzer Roman Abramovich gegeben, sie wurden aber später auf Eis gelegt.
Der neue Plan: Ab frühestens 2030 könnten die Blues in der neuen Stamford Bridge ihre Heimspiele austragen. Dem Bericht zufolge gibt es drei Gedankenspiele: Ein Abriss der Stamford Bridge und ein Neubau am selben Fleck, ein Neubau an einem anderen Standort oder eine Modernisierung des existierenden Stadions. Die derzeit favorisierte Option sei, die altehrwürdige Stamford Bridge abzureißen und am selben Ort die neue Arena zu errichten. Das neue Stadion soll mindestens 55.000 Zuschauer fassen.
Während des Abrisses und des Neubaus müsste Chelsea dann in eine andere Arena umziehen - denkbar wäre das Wembley Stadium. So machte es einst auch Stadtrivale Tottenham Hotspur. Für einen Umzug bräuchte Chelsea jedoch die 75-prozentige Zustimmung der Chelsea Pitch Owners.
DIE BILDER ZUR NEWS:
Getty
Getty
(C)Getty Images
