Rio-Weltmeister Lukas Podolski hatte früh in seiner Karriere die Chance, zum englischen Spitzenklub Manchester City zu wechseln. Das verriet der 35-Jährige, der heute bei Antalyaspor in der Süper Lig unter Vertrag steht, im Podcast Einfach mal Luppen von Ex-Mitspieler Toni Kroos und dessen Bruder Felix.
Podolski stand damals noch beim FC Bayern unter Vertrag, Citys Ex-Trainer Sven-Göran Eriksson fühlte bei ihm wegen eines Transfers vor. "Ich habe mich in München mal mit Manchester City getroffen. Damals war Eriksson der Trainer und wir haben Gespräche geführt. Das war sehr interessant, aber ich habe mich vom Kopf her entschieden, dass ich wieder zurück nach Köln möchte", so der 130-fache Nationalspieler.
Lukas Podolski spielte drei Jahre für den FC Bayern
Zwischen 2006 und 2009 spielte Podolski für den deutschen Rekordmeister. Über seinen Transfer an die Säbener Straße im Alter von 21 Jahren sagte er rückblickend: "Vielleicht war ich damals zu jung, um zu realisieren, was Bayern München ist, was Bayern München heißt, um dann den nächsten Schritt zu machen. Man kennt ja Bayern München. Man kann sich wenig Fehler erlauben, muss immer performen."
Nachdem der City-Wechsel also nicht zustandekommen war, landete der Angreifer mit etwas Verspätung dann doch noch in der Premier League: 2012 holte ihn der FC Arsenal für 15 Millionen Euro Ablöse von seinem Herzensklub 1. FC Köln nach London.
Deshalb sei sein Wechsel vom FCB zurück in die Domstadt auch kein Fehler gewesen, so Podolski: "Viele sagen: 'Er ist da jetzt gescheitert.' Das sehe ich nicht so. Klar bin ich nach drei Jahren zurück nach Köln. Für viele ein Rückschritt, aber wenn man nach vorne schaut, habe ich es noch mal geschafft, den Sprung nach Arsenal zu Arsene Wenger zu schaffen. Das war nicht ganz so falsch."
