WAS IST PASSIERT? Dietmar Hamann hat Bayern-Trainer Thomas Tuchel für dessen Kommentare über den zu dünnen Kader des deutschen Rekordmeisters kritisiert. "Diese ewige Jammerei. Ich kann das wirklich nicht mehr hören, weil das auch für den Verein und die Mannschaft nicht gut ist", lederte Hamann in der Fußball-TalkshowSky90.
WAS IST DER HINTERGRUND?
Nach Einschätzung des 50-Jährigen würde der FCB-Coach bei vielen Dingen übertreiben. So kündigte Tuchel im voraus der Partie gegen den FSV Mainz 05 an, voraussichtlich auf Joshua Kimmich verzichten zu müssen, der Mittelfeldspieler stand aber dennoch über 90 Minuten auf dem Platz.
WAS SAGEN DIE BETEILIGTEN?
"Entweder sie können spielen oder sie können nicht spielen. Sie haben ja gespielt. Also kann es ihnen so schlecht nicht gehen", so Hamann. "Sie sitzen da und hören das auch oder lesen es. Und dann sagt er: 'Der ist angeschlagen, der auch.' Dann ist der Kader zu klein und eigentlich geht das gar nicht. Das geht ins Unterbewusstsein der Spieler. Irgendwann wird ihnen das auf die Füße fallen."
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Der FC Bayern reist auch mit einigen Personalproblemen zum Champions-League-Auswärtsspiel bei Galatasaray Istanbul. Laut Tuchel kehrt von den verletzten Spielern voraussichtlich niemand für die Partie am Dienstag zurück in den Kader. Am Sonntag gaben die Münchner dann bekannt, dass auch Leon Goretzka nach einer Mittelhandfraktur "in den nächsten Spielen" fehlen wird.
Der Nationalspieler, der bereits erfolgreich operiert wurde, hatte sich die Verletzung am Samstag im Bundesliga-Spiel beim FSV Mainz 05 (3:1) zugezogen. Neben Goretzka fallen auch Abwehrspieler Dayot Upamecano (Aufbau nach Muskelverletzung), Serge Gnabry (Unterarmbruch) und Raphael Guerreiro (Muskelfaserriss) weiter aus.
Bei Noussair Mazraoui, der in Mainz aufgrund von muskulären Beschwerden gefehlt hatte, sei die "Tendenz eher nein, aber es gibt Resthoffnung", sagte Tuchel.

