Den Klassiker gegen Werder Bremen gewann der FC Bayern München am Samstag letztlich knapp, aber verdient. Am Tag zuvor gab es die Jahreshauptversammlung, wo einige brisante Themen zur Sprache kamen.
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Am Sonntag stand dann für mehrere FCB-Akteure der traditionelle Besuch bei den Fanklubs an. Auch dort gab es durchaus überraschende Aussagen.
Während Arjen Robben bestätigte, dass im Sommer bei den Bayern Schluss für ihn sei, machte sich Präsident Uli Hoeneß erstmals öffentlich Gedanken, ob er seinen Posten beim Rekordmeister aufgeben soll.
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James Rodriguez über Zukunft beim FC Bayern: "Würde gerne bleiben"
Trotz ständiger Gerüchte um einen Abschied aus München hat James Rodriguez nun betont, dass er auch über den Sommer hinaus gerne beim FC Bayern bleiben würde. Die Leihe des Kolumbianers endet Ende Juni, der deutsche Rekordmeister besitzt eine Kaufoption.
"Die Situation ist anders als im Vorjahr, ich spiele weniger", sagte der Kreativspieler bei einem Fanklub-Treffen in Straubing. "Wenn ich gehen muss, weil ich nicht spiele, gehe ich. Aber ich würde gerne bleiben, weil ich die Liebe der Fans und der Bayern-Familie spüre."

FC Bayern: Funkel lässt Reaktion von Jerome Boateng kalt
Trainer Friedhelm Funkel von Bundesliga-Aufsteiger Fortuna Düsseldorf sieht keinen Grund, von seiner Kritik an Nationalspieler Jerome Boateng von Meister Bayern München abzurücken. "Ich weiß gar nicht, was Boateng da genau gesagt hat, und es interessiert mich ehrlich gesagt auch nicht", sagte Funkel der Rheinischen Post (Dienstag-Ausgabe) .
Funkel weiter: "Das will ich gar nicht kommentieren. Ich habe in München nur Fakten benannt, die ohnehin jeder gesehen hat."
Robben bestätigt Bayern-Abschied - Ribery würde gerne bleiben
Für die beiden Altstars Franck Ribery und Arjen Robben ist die Zeit bei Bayern München bald vorüber. Während Robben seinen Abgang bereits selbst bestätigte, soll auch der Franzose sich laut Präsident Uli Hoeneß in seinen finalen Monaten im Klub befinden - auch wenn er noch nicht an einen Abschied denken will.
GettyBoateng schlägt gegen Funkel zurück: "Respektlos"
Die Aussagen von Funkel seien "ein bisschen respektlos vom gegnerischen Trainer", sagte Boateng nun laut Sportbuzzer bei einem Besuch eines Bayern-Fanclubs in Potsdam und konnte sich eine Spitze nicht verkneifen: "Ich frage ja auch nicht, wenn er 0:6 oder 0:7 gegen Dortmund verliert, ob er seine Mannschaft noch im Griff hat", so Boateng.
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Rummenigge: Band zwischen Hoeneß und Breitner ist zerschnitten
Getty ImagesHoeneß stellt erstmals Bayern-Zukunft infrage
Uli Hoeneß hat beim traditionellen Fanklub-Besuch am ersten Advent erstmals seine Zukunft als Präsident von Bayern München infrage gestellt. "Ich werde in aller Ruhe die nächsten Wochen und Monate beobachten, wie sich das alles entwickelt, werde mir viele Gedanken machen und entscheiden, was ich will und was nicht. Dieser Abend geht nicht spurlos an einem vorüber und man kann nicht zur Tagesordnung übergehen", sagte der 66-Jährige im oberfränkischen Kersbach.
Mitglied holt zum Rundumschlag gegen Bayern-Führungsetage aus - Hoeneß-Reaktion erntet Buhrufe
"Ich wollte immer so sein wie Uli Hoeneß. Mittlerweile bin ich mir da nicht mehr so sicher", erklärte das Mitglied zu Beginn seiner Rede und schob mit Hinblick auf Breitners "Ehrentribünenverbot" nach: "Jan-Christian Dreesen (Finanzvorstand, Anm. d. Red.) wurde zum Telefonlakaien degradiert, weil Sie es nicht im Kreuz hatten, ihren alten Weggefährten selber anzurufen. Es ist nicht Ihr Stadion, der Verein ist nicht ihr Eigentum. Breitner hat gesagt, was viele gedacht haben und das muss man dann auch mal aushalten. Das ist Artikel fünf, Grundgesetz, Meinungsfreiheit."
Uli Hoeneß vom FC Bayern bestätigt: "Oliver Kahn spielt in unseren Überlegungen eine Rolle"
"Oliver Kahn spielt in unseren Überlegungen eine Rolle", erklärte Hoeneß vor den Mitgliedern des deutschen Rekordmeisters, ergänzte aber auch: "Das ist kein Thema für heute oder morgen aber für die nächsten sechs bis zwölf Monate."
Getty ImagesBayern-Präsident Hoeneß kündigt Transferoffensive an: "Werden im größeren Stil investieren"
Der 66-Jährige deutete an, dass Verträge mit einigen älteren Spielern nicht verlängert werden. Daher sei ausreichend "Platz" für neue Profis da.
getty ImagesFC Bayern verkündet Rekordeinnahmen
"Die weiter steigende Finanzkraft erlaubt uns die notwendigen Investitionen in den Lizenzspielerkader, um auch künftig in der europäischen Top-Elite des Profifußballs konkurrenzfähig zu sein", sagte Finanzvorstand Jan-Christian Dreesen bei der Jahreshauptversammlung am Freitagabend im Audi Dome. Der FC Bayern stehe "auf einem sehr soliden Fundament".

Nuri Sahin verteidigt Rummenigge und Hoeneß
Einen Tag vor dem Bundesliga-Gastspiel des sportlich angeschlagenen deutschen Rekordmeisters Bayern München bei Werder Bremen hat Mittelfeldspieler Nuri Sahin die Führungsetage des Titelverteidigers gegen Kritiker in Schutz genommen.
"Ich habe Riesenrespekt vor Karl-Heinz Rummenigge und Uli Hoeneß und bin wie sie der Meinung, dass wir nicht über eine Krise bei Manuel Neuer, Jerome Boateng oder Mats Hummels reden müssen", sagte der langjähriger Dortmunder Profi, der im August zu den Hanseaten gewechselt war, in einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin Focus .
Grundsätzlich, so der 30-Jährige weiter, könne er oft nichts damit anfangen, wenn Experten, die selber Spieler waren, über Spieler urteilen. Sahin: "Denen fehlt häufig das Insiderwissen, aber sie tun trotzdem so, als hätten sie welches."
ImagoBayern-Talent Franck Evina: Kamerun statt Deutschland
"Ich habe ihn immer bewundert, er ist ein wunderbarer Stürmer und ich wollte wie er spielen. Der Gedanke, wie mein Vorbild für Kamerun zu spielen, war zu attraktiv, um es zu ignorieren", erklärte Evina bei BBC Sport .
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