FC Bayern München: Kein Corona-Rüffel vom Münchner Gesundheitsreferat

Ist das Münchner Gesundheitsreferat schlecht auf den FC Bayern zu sprechen? Beatrix Zurek klärt nun über ihre Interview-Auszüge auf.

Beatrix Zurek vom Münchner Gesundheitsreferat hat der Darstellung widersprochen, wonach sie dem FC Bayern in einem TV-Beitrag einen Rüffel wegen dessen jüngster Corona-Fälle erteilt habe.

Die WDR-Sendung "Sport Inside" hatte am Samstag Auszüge aus einem Interview mit Zurek veröffentlicht, die den Eindruck erweckten, das Gesundheitsreferat sei schlecht auf den FCB zu sprechen.

"In dem verbreiteten Video-Clip wurden aus einem längeren Interview meine Antworten zu zwei völlig unterschiedlichen Themenbereichen so zusammengeschnitten, dass sich der - falsche - Eindruck ergibt, ich hätte den FC Bayern 'gerüffelt'. Tatsächlich hat sich meine Kritik an der 'munteren Reisetätigkeit' auf den internationalen Ligabetrieb bezogen, der ein 'schlechtes Bild' auf den Profifußball insgesamt werfe", teilte Zurek am Sonntagabend mit.

Vier Bayern-Spieler zuletzt positiv auf Corona getestet

Zuletzt hatten sich beim FC Bayern Thomas Müller und Benjamin Pavard infiziert, nachdem zuvor auch Leon Goretzka und Javi Martinez positiv auf COVID-19 getestet worden waren.

Der Champions-League-Sieger befindet sich mittlerweile in einer sogenannten Arbeitsplatz-Quarantäne. Heißt: Die Spieler bewegen sich derzeit nur noch zwischen ihrem Arbeitsplatz und ihrem jeweiligen Zuhause, sie dürfen auch nicht mehr selbst einkaufen gehen.

"Meine Aussagen zum FC Bayern am Schluss des Video-Clips bezogen sich auf die sogenannte Arbeitsplatz-Quarantäne, die das Gesundheitsamt nun als Reaktion auf die positiven Fälle unter den Bayern-Spielern initiiert hatte", erklärte Zurek. "Diese Maßnahme wurde in enger und vertrauensvoller Abstimmung mit dem Verein getroffen, einen Anlass zu Kritik oder gar 'Rüffel' gibt es nicht."

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