Matthias Sammer verteidigt Bayern-Star Franck Ribery: "Sollten alles in Gänze nicht so verurteilen"

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Ribery ist bekannt für seine Emotionalität, sowohl auf als auch neben dem Platz. Sammer sieht darin kein Problem und stellt sich hinter den Franzosen.

Matthias Sammer, ehemaliger Sportvorstand des FC Bayern München und aktuell externer Berater beim BVB, hat Franck Ribery nach dessen körperlicher Auseinandersetzung mit dem französischen TV-Experten Patrick Guillou verteidigt.

"Er hat Ecken und Kanten, ist nicht perfekt. Er darf das nicht machen, aber wir sollten auch trotz alledem alles in Gänze nicht so verurteilen", sagte der 51-Jährige Eurosport. "Franck ist Mitte 30. Es neigt sich dem Ende zu und dann verlierst du auch noch in Dortmund. Er hat es persönlich nie richtig in den Griff bekommen, cooler zu reagieren, wenn man ihn provoziert", erklärte Sammer die stets wiederkehrenden Entgleisungen des Franzosen.

Matthias Sammer über Riberys Kindheit: "Er ist sehr geprägt von dieser Zeit"

Sammer war zwischen 2012 und 2016 beim deutschen Rekordmeister tätig. Während dieser Zeit habe er Ribery als "hochemotionalen" Zeitgenossen kennengelernt: "Es war für mich eine wunderbare Zeit, ihn diese vier Jahre näher kennenzulernen. Er war immer zu Scherzen und kleinen Streichen aufgelegt. Er hat das Kindliche in sich erhalten. Das ist etwas Wunderbares", so Sammer.

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Das Verhalten des 35-Jährigen führt Sammer derweil auf dessen bewegte Kindheit zurück: "Da ging es auch rau auf den Straßen zu. Wir haben uns oft darüber unterhalten, was das bedeutet und mit ihm gemacht hat. Er ist sehr geprägt von dieser Zeit."

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