Auf der Suche nach einem Ersatz für Robert Lewandowski spielte bei den Verantwortlichen des FC Bayern offenbar auch der Name Kai Havertz (FC Chelsea) eine Rolle. Dies berichtet Sport1. Demnach habe sich Sportvorstand Hasan Salihamidzic mit seinen Kollegen bei Havertz' Berateragentur ROOF erkundigt, inwiefern ein Transfer in diesem Sommer im Bereich des Möglichen wäre.
Der Plan des FCB: Der wechselwillige Lewandowski sollte im Idealfall bei Chelsea untergebracht werden, um im Gegenzug Havertz von den Blues abzuwerben. Aus diesem Bestreben wurde allerdings nichts, was daran lag, dass sich der Pole klar für einen Wechsel zum FC Barcelona aussprach und zudem Serge Gnabry, ebenfalls vertreten von ROOF, seinen Vertrag in München nach einer Hängepartie doch langfristig verlängerte. Stattdessen verpflichteten die Bayern Sadio Mane vom FC Liverpool.
FC Bayern: Grunsätzliches Interesse an Kai Havertz
Dass Havertz, der nach den getätigten Transaktionen nicht mehr finanzierbar war und außerdem mit seiner sportlichen Rolle in London zufrieden sei (Vertrag bis 2025), zukünftig nochmal ein Thema in München wird, sei jedoch durchaus denkbar. Die Verantwortlichen fänden den Spieler interessant, bereits als Profi von Bayer Leverkusen hätten Salihamidzic und der jetzige Ehrenpräsident Uli Hoeneß den Spieler gerne zum FCB gelotst. Um einen Transfer realisieren zu können, müsste allerdings mindestens ein prominenter Bayern-Offensivspieler den Klub verlassen.
Havertz war 2020 für 80 Millionen Euro Ablöse von Bayer Leverkusen nach London gewechselt. Dort steht der 23-Jährige noch bis 2025 unter Vertrag. Mit Chelsea gewann er unter anderem 2021 die Champions League und erzielte im Endspiel gegen Manchester City den Siegtreffer.