Luis Suarez dachte im vergangenen Winter angeblich über eine Rückkehr zu seinem Jugendverein Club Nacional nach. Das behauptet sein ehemaliger Mitspieler Sebastian Abreu, der laut eigener Aussage im vergangenen Dezember beinahe Trainer des Teams aus Montevideo geworden wäre.
"Ich hatte echte Chancen", sagte Abreu in einem Interview mit dem Radiosender Sport 890 über die Verhandlungen mit Nacional. Während der Gespräche mit den Klubbossen habe der 43-Jährige Suarez kontaktiert, der für eine Rückkehr nach Uruguay offen gewesen sei.
Suarez stand laut Sebastian Abreu vor Rückkehr zu Club Nacional
Abreu erklärte: "Als in jenen Tagen, nach dem 18. Dezember, Luis kommen wollte, sagte ich zu ihm: 'Schau, Lucho, es ist nichts Konkretes, aber es könnte eine Möglichkeit geben. Wie ist deine Situation? Was machen wir?'"
Suarez wollte sich demnach nur mit seiner Frau Sofia besprechen, ehe er eine Entscheidung trifft. "Wenn du es wirst, lass mich mit Sofi über die Familie sprechen. Ich habe dir immer gesagt, dass ich zurückkommen könnte, wenn du Trainer wirst", gab Abreu die Antwort des Barca-Stars wieder.

Abreu über mögliche Suarez-Rückkehr: "Wäre eine schöne Herausforderung gewesen"
Der Stürmer sagte weiter: "Zu Nacional zurückzukehren, hat Luis motiviert. Es wäre eine schöne Herausforderung gewesen." Statt Abreu, der derzeit Spielertrainer beim uruguayischen Erstligisten Boston River ist, wurde jedoch der ehemalige Torhüter Gustavo Munua Trainer bei Nacional.
Bereits im Jahr 2014 wechselte Suarez für rund 82 Millionen Euro vom FC Liverpool nach Barcelona. Bei den Katalanen hat der 33-Jährige in der laufenden Saison mit Verletzungsproblemen zu kämpfen. So fehlt Suarez den Blaugrana schon seit Januar nach einer Knie-Operation.


