FC Barcelona: Lionel Messi tendiert bei erstem Gespräch mit Ronald Koeman weiter zum Wechsel

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Der Argentinier soll in einem ersten Gespräch mit dem neuen Barca-Coach seinem Unmut über die aktuelle Lage bei den Blaugrana Luft gemacht haben.

Weltfußballer Lionel Messi hat seine Zukunft beim spanischen Fußballklub FC Barcelona laut eines Medienberichts offengelassen. Wie der katalanische Radiosender RAC 1 berichtet, soll der argentinische Superstar dem neuem Barca-Trainer Ronald Koeman bei einem Treffen am Donnerstag mitgeteilt haben, dass er sich eher einen Wechsel als einen Verbleib in Barcelona vorstellen könne. 

Knapp eine Woche nach dem 2:8-Debakel gegen Bayern München im Champions-League-Viertelfinale soll Messi seinen Urlaub für das Gespräch mit dem Niederländer unterbrochen haben. Darin habe der 33-Jährige, dessen Vertrag noch bis zum kommenden Sommer läuft, seinen Unmut über die aktuelle Situation kundgetan, berichtet RAC 1. Barcelona hatte bereits den Meistertitel in der spanischen Liga verspielt.

FC Barcelona: Lionel Messi steht bis 2021 unter Vertrag

Der Klub verwies auf Anfrage des Radiosenders auf den Vertrag des Angreifers und teilte mit, dass es keine Stellungnahme zum Treffen geben werde. Schon zuvor hatte der umstrittene Klubpräsident Josep Bartomeu den laufenden Kontrakt angeführt: "Messi steht bis 2021 bei Barca unter Vertrag, das weiß er und wir alles wissen es", sagte er. Laut RAC 1 sei sich Messi dieser Schwierigkeit bewusst.

Koeman, der am Mittwoch als Nachfolger des entlassenen Quique Setien vorgestellt worden war, hatte sich bei seiner Präsentation für einen Verbleib des Ausnahmespielers stark gemacht. "Messi ist der beste Spieler der Welt. Du willst ihn in deinem Team haben. Er kann Spiele gewinnen. Ich hoffe, dass er noch weitere Jahre hier spielt", sagte der ehemalige Coach der niederländischen Nationalmannschaft.

Auch Bartomeu setzt auf eine weitere Zusammenarbeit mit Messi. Dieser sei "eine Säule des Projektes" mit Koeman, hatte der heftig in der Kritik stehende Bartomeu bereits vor der Verpflichtung des neuen Trainers gesagt.

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