WAS IST PASSIERT? Memphis Depay ist in den vergangenen Wochen mit der AS Rom in Verbindung gebracht worden, nun hat sich aber Barças Sportdirektor Jordi Cruyff deutlich zur Zukunft des niederländischen Nationalspielers geäußert. Cruyff erklärte, dass der Angreifer die Katalanen im Winter nicht verlassen werde.
WAS WURDE GESAGT? Im Gespräch mit der Mundo Deportivo erläuterte Cruyff: "Die Realität ist, dass Lewandowski drei Spiele gesperrt ist und es wäre seltsam, wenn wir jetzt über einen schnellen Abgang nachdenken würden. Jeder wird gebraucht, auch die Spieler, von denen man es im September vielleicht nicht gedacht hätte und genau die könnten deine Probleme lösen." Des Weiteren sagte der 48-Jährige, dass "wenn ein Spieler geht, Barça einen anderen holen wird, doch falls das nicht klappt, was bringt das Ganze?"
In dem Zusammenhang lobte Cruyff noch Depay, der bei der Weltmeisterschaft aktuell starke Leistungen zeigt: "Wir denken heute nicht an Abgänge, sondern daran, für die zweite Saisonhälfte ein wettbewerbsfähiges Team zu haben. Und Memphis zeigt in der Nationalmannschaft, dass er jedem Klub helfen kann."
WAS IST DER HINTERGRUND? Die spanische Sport berichtete zuletzt, dass die Roma an einer Verpflichtung von Depay im Winter interessiert sei. Demnach wolle man den 28-Jährigen, dessen Vertrag 2023 ausläuft, ablösefrei verpflichten. Voraussetzung wäre eine Vertragsauflösung zwischen dem FC Barcelona und Depay. Roma-Trainer José Mourinho coachte den Mittelstürmer bereits 2017 für ein halbes Jahr bei Manchester United.
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GettyEIN BLICK AUF DIE ZAHLEN: In der laufenden LaLiga-Saison kommt Depay bis dato lediglich auf zwei Einsätze, in denen er ein Tor erzielen konnte. Auch in der Champions League reichte es nur für einen Kurzeinsatz, bei der niederländischen Nationalmannschaft hingegen ist er gesetzt. Bei der WM konnte der Rechtsfuß bisher ein Tor verzeichnen.
Der Marktwert von Depay liegt bei 20 Millionen Euro. Dass er sein Arbeitspapier bei Barça verlängern wird, erscheint nach aktuellem Stand unwahrscheinlich.



