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FC Arsenal: Per Mertesacker liebt Spitznamen "Big Fucking German"

London. Per Mertesacker war zu Beginn verwundert über seinen Beinamen. Die Fans des FC Arsenal gaben dem Innenverteidiger den Spitznamen "Big Fucking German" - angelehnt an das Kinderbuch "Big friendly Giant" von Roald Dahl.

"Am Anfang hatte ich Angst aufgrund des F-Wortes. Du kannst es nicht im Fernsehen oder woanders sagen. Es war immer ein bisschen komisch", erklärte Mertesacker. Der 29-Jährige schilderte zudem, wie sich die Situation aufgelöst hat: "Ein deutscher Journalist hat mir erzählt, dass sie mich mögen. Der erste Eindruck davon war negativ, aber jetzt verstehe ich es."

In der Premier League zu Hause

"Schwer zu sagen, warum sie mich mögen, aber ich denke, sie stehen darauf, wenn du ehrlich spielst. Ich mache keine Dummheiten, habe meinen Spielstil beibehalten. Das ist es auch, was sie mögen", sagte der Deutsche der englischen Zeitung The Mirror und ergänzte: "Es sind nicht immer nur die Techniker, die in einem Spiel den Unterschied machen können. Es sind auch die Spieler, die bei dem bleiben, was sie können und alles geben."


2011 wechselte der Verteidiger aus der Bundesliga von Werder Bremen zu den Gunners. Die Anfänge in England empfand er positiv: "Ich hatte eine schwere erste Saison, aber sie haben mich immer wieder ermutigt. Egal was passierte, die Fans standen hinter mir. Das gab mir ein wenig Selbstvertrauen, das man als Spieler braucht."

"Im ersten Jahr wurde ich kaum beachtet, aber nun stechen die Gesänge im Stadion heraus. Manchmal sagen sie auch BFG auf der Straße, aber sie halten es einfach." Im Finale des FA Cup will er sich unbedingt gegen Hull City durchsetzen: "Alle sehnen sich nach diesem Titel." Es wäre der gerechte Lohn für seine Gunners-Fans (LIVE! ab 18 Uhr auf Goal).

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