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Bericht: UEFA verlangt Entschädigung von über 300 Millionen Euro für EM-Verschiebung

Die UEFA wird laut eines Berichts von The Athletic eine Entschädigung in Höhe von mehr als 300 Millionen Euro von ihren Vereinen und Ligen verlangen, um die EM 2020 im Zuge der Corona-Krise zu verschieben.

Das sei laut dem Onlineportal die Summe, die eine Verschiebung der Europameisterschaft um zwölf Monate in den Juni 2021 kosten würde. Demnach werde die UEFA diesen Betrag in ihrer Sitzung am Dienstag angeben. The Athletic geht aber davon aus, dass in jedem Fall eine Verschiebung der EM beschlossen werde.

Die Ligen und Vereine der vom Coronavirus betroffenen Nationen seien vor allem darauf bedacht, zunächst mal die nationalen Wettbewerbe nach einer Unterbrechung zu beenden. Eine EM würde den Rahmenterminplan dahingehend entscheidend beeinträchtigen.

Zahlreiche europäische Ligen haben derzeit noch die Hoffnung, ihre Spielbetriebe vielleicht im Mai oder Juni wieder aufzunehmen. Eine Prognose, die derzeit allerdings nicht seriös gemacht werden kann.

Wegen EM 2020: Notfall-Meeting per Videokonferenz

Die EM 2020 sollte eigentlich am 12. Juni in Rom beginnen und in insgesamt zwölf europäischen Städten bis hin zum Finale am 12. Juli im Londoner Wembley-Stadion ausgetragen werden.

In ihrem Notfall-Meeting am Dienstag, das per Videokonferenz mit Mitgliedern der Klubvereinigung ECA sowie weiteren Vertretern von UEFA-Verbänden und der Spielergewerkschaft FIFPro abgehalten werden soll, geht es darüber hinaus um den weiteren Verlauf der Champions und Europa League, die mitten im Achtelfinale ebenfalls unterbrochen sind.

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