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Eintracht Frankfurt: "Frechheit!" Kevin Trapp schießt wegen Wechsel von Adi Hütter gegen Medien

23:03 MESZ 21.04.21
2019-08-08 Trapp Frankfurt
Der Keeper kritisiert, dass die Niederlage gegen Gladbach auf seinen Coach abgewälzt würde. Man mache es sich mit derlei Analysen zu einfach.

Kevin Trapp, Torhüter von Eintracht Frankfurt, hat im Anschluss an den 2:0-Sieg der SGE über den FC Augsburg scharf gegen die Medien geschossen. Als Grund führte er den Umgang der Presse mit dem Wechsel von Eintracht-Trainer Adi Hütter nach Saisonende zu Borussia Mönchengladbach an.

Weil die Eintracht am vergangenen Samstag ein 0:4-Debakel bei Hütters künftigem Arbeitgeber erlebt hatte, wurde die schwache Leistung der SGE auch in Verbindung mit dem in der Woche vor dem direkten Aufeinandertreffen bekannt gewordenen Wechsel gebracht. Für Trapp sei dies vollkommen unverständlich.

Trapp: Frankfurt hat gegen Augsburg "eine Antwort auf das Gladbach-Spiel gezeigt"

"Ich fand sehr traurig, da nach einer Niederlage alles schlecht zu reden und zu schreiben, dass die Form weg ist und alles am Trainer liegt. Das ist zu einfach. Deshalb hoffe ich, dass sich bald alle, vor allem, was die Medienlandschaft angeht, für uns freuen", sagte Trapp, der die Schwarzmalerei der Presse nach dem 0:4 als "Frechheit" bezeichnete.

Mit dem Sieg über Augsburg habe die Eintracht "eine Antwort auf das Gladbach-Spiel gezeigt", erklärte der 30 Jahre alte Nationaltorhüter, verwies aber erneut auf die Tatsache, dass man bereits nach dem 0:4 gesagt habe, "dass unsere Leistung nichts mit dem Trainer zu tun hatte".

Eintracht bereits vier Spieltage vor Saisonende mit Punkterekord

Diesen Eindruck bestätigte die SGE am Dienstagabend gegen Augsburg. Nach dem Sieg über die Fuggerstädter stehen die Hessen aktuell bei 56 Punkten und haben damit schon vier Spieltage vor Saisonende einen neuen Punkterekord aufgestellt. So viele Zähler sammelte die SGE seit Einführung der Drei-Punkte-Wertung zur Saison 1995/96 noch nie.

Außerdem winkt den Frankfurtern die erste Teilnahme an der Champions League in der Klubgeschichte. Der Vorsprung auf Platz fünf und Borussia Dortmund beträgt vier Punkte.