Eintracht Frankfurt: Berater von Evan N'Dicka schrecken offenbar Interessenten ab

WAS IST PASSIERT? Auf der Suche nach dem nächsten großen Vertrag für Evan N'Dicka hat es das Management des Franzosen von Eintracht Frankfurt offenbar mit den Forderungen übertrieben. Wie Sport1 berichtet, haben nacheinander die zuletzt gehandelten Klubs abgewunken und von einem Transfer Abstand genommen. Der FC Barcelona, FC Arsenal, Juventus Turin und der FC Sevilla wurden zuletzt mit N'Dicka in Verbindung gebracht.

Laut dem Bericht fordert der Berater des 23-Jährigen ein Gesamtpaket in Höhe von 50 Millionen Euro für seinen Klienten. Darin enthalten: ein Fünfjahresvertrag mit einem jährlichen Gehalt von sieben Millionen Euro plus ein Handgeld in Höhe von 15 Millionen Euro. Der Vertrag des Innenverteidigers läuft im Sommer aus.

WAS IST DER HINTERGRUND? N'Dicka hat sich bei der Eintracht zu einer absoluten Säule entwickelt und entscheidenden Anteil am Aufschwung der Hessen. Die überzogenen Forderungen des Beraters sind jedoch nicht das erste Mal Thema. Im Herbst soll es Gespräche mit Paris Saint-Germain über einen Transfer gegeben haben, als die Handgeld-Forderung zur Sprache kam, sollen die Verantwortlichen von PSG so erzürnt gewesen sein, dass sie ein Hausverbot gegen N'Dickas Berater aussprachen.

EIN BLICK AUF DIE ZAHLEN: Abgesehen von der Zweitrundenpartie im DFB-Pokal bei den Stuttgarter Kickers stand N'Dicka in der laufenden Saison in jedem Pflichtspiel der Eintracht in der Startelf. Insgesamt kommt er für Frankfurt seit seinem Wechsel im Jahr 2018 auf 162 Einsätze.

DIE BILDER ZUR NEWS:

Evan N'Dicka - Eintracht FrankfurtGetty ImagesEvan-N'Dicka-Eintracht-FrankfurtGetty Images

WIE GEHT ES WEITER? Noch hofft Frankfurt darauf, N'Dicka zu einer Vertragsverlängerung bewegen zu können. Angesichts der Forderungen seines Beraters erscheint dies derzeit jedoch unwahrscheinlich.

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