"Eine schlechte Sache, die Napoli gemacht hat": Victor Osimhens Nationaltrainer wettert wegen TikTok-Eklats

WAS IST PASSIERT?Nigerias Nationaltrainer José Peseiro, hat Napoli scharf für die TikTok-Videos kritisiert, die seinen Starspieler Victor Osimhen ins Lächerliche ziehen. Der Stürmer befindet sich derzeit mit der nigerianischen Nationalmannschaft auf Länderspielreise.

DAS WURDE GESAGT: "Dieses Video? Vom Verein? Von außen ist das eine Sache. Aber ein Video vom Verein, das ist das Schlimmste. Das darf nicht passieren", sagte der 63-jährige Coach gegenüber Sky Sports. "Er war traurig, weil es für niemanden einfach ist. Er versteht es nicht. Er versteht nicht, warum."

Peseiro fügte hinzu: "Osimhen ist ein Star. Vor zwei Jahren war er noch kein Star. Jetzt ist er ein Star. Und wenn man ein Star ist, will jeder mehr, mehr, mehr. Die anderen können schlecht spielen, aber wenn Osimhen schlecht spielt, ist das etwas anderes, weil die Leute mehr von den Spielern verlangen, die mehr können. Es war eine schlechte Sache, die Napoli da gemacht hat. Natürlich wäre es ihm lieber, wenn das nicht passiert wäre."

DAS IST DER HINTERGRUND: Napoli hatte auf seinem offiziellen TikTok-Kanal ein Video veröffentlicht, in dem Osimhen wegen seiner Forderung nach einem Strafstoß und anschließendem Fehlschuss vom Punkt veralbert wurde. Dies führte zu einer heftigen Kontroverse - ebenso wie ein weiterer Clip, in dem der Stürmer als Kokosnuss dargestellt wird.

Osimhens Agent, Roberto Calenda, drohte Napoli mit rechtlichen Schritten wegen der Veröffentlichung der Videos. Als Reaktion darauf löschte der Stürmer als Zeichen des Protests alle Verweise auf die Partenopei von seinem Instagram-Account.

Napoli gab eine Erklärung ab, in welcher der Klub klarstellte, dass man nicht die Absicht hatte, Osimhen zu beleidigen, eine direkte Entschuldigung gab es aber zunächst nicht.

DAS FOTO ZUR NEWS:

Victor Osimhen Napoli Fiorentina 08102023Getty

WAS STEHT ALS NÄCHSTES AN? Nigeria wird am Freitag in einem Freundschaftsspiel gegen Saudi-Arabien antreten, bevor es drei Tage später gegen Mosambik geht.

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