Stürmer Diego Costa von Atletico Madrid wurde am Donnerstag von einem spanischen Gericht wegen Steuerhinterziehung zu einer Haftstrafe von sechs Monaten verurteilt. Der spanische Nationalspieler bekannte sich vor Gericht schuldig, insgesamt rund 1,1 Millionen Euro Steuern an seinen Bildrechten hinterzogen zu haben, und akzeptierte das Urteil.
Nach spanischem Recht können allerdings gewaltfreie Straftaten mit einer Strafe von weniger als zwei Jahren Haft stattdessen mit einer Geldstrafe für Ersttäter geahndet werden.
Diego Costa: Strafzahlung in der Höhe von 1,6 Millionen Euro
Für Costa bedeute dies, dass er die komplette hinterzogene Summe an den spanischen Staat zahlen muss. Zudem hat ihm das Gericht noch eine Geldstrafe in Höhe von mehr als 500.000 Euro auferlegt. Den kompletten Betrag von rund 1,6 Millionen Euro hat er bereits beglichen.
"Diego Costa hat sich vor einigen Monaten mit der Staatsanwaltschaft geeinigt und bereits die entsprechende Geldstrafe samt Zinsen gezahlt", wird ein Sprecher des spanischen Erstligisten von der Nachrichtenagentur Reuters zitiert.
Die hinterzogene Summe stammte aus dem Jahr 2014, als Costa von Atletico Madrid zum FC Chelsea wechselte. Damals hatte er Zahlung in der Höhe von fünf Millionen Euro durch einen Sponsorenvertrag erhalten, die er nicht deklariert hatte, wie er vor Gericht zugab.


