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"Finde es klasse": Bundestrainer Joachim Löw lobt Greta Thunberg

12:39 MEZ 02.02.20
joachim löw dfb deutschland pk
Der Bundestrainer lobt die Klima-Aktivistin und zeigt sich auch beeindruckt von Hansi Flicks Arbeit als Kovac-Nachfolger in München.
Bundestrainer Joachim Löw hat sich in einem Interview mit Welt am Sonntag und Bild am Sonntag lobend über Klima-Aktivistin Greta Thunberg geäußert. Außerdem sprach Löw, der am 3. Februar seinen 60. Geburtstag feiert, über Hansi Flick beim FC Bayern München und die anstehende EM 2020.

"Ich finde es klasse", sagte Löw über die 17 Jahre alte Schwedin, die eine weltweite Diskussion über den Klimawandel angestoßen hatte. "Was sie mit ihrer Bewegung angestoßen hat, das verdient Respekt. Jeder weiß und spürt, dass wir etwas für unseren Planeten tun müssen, um ihn auf Kurs zu halten", betonte Löw: "Der Klimawandel geht uns alle an." Er überlege unter anderem, "auch auf ein Elektroauto umzusteigen."

Bayern Münchens Aufschwung unter Hansi Flick überrascht Joachim Löw nicht

Löws früherer Co-Trainer Hansi Flick ist mittlerweile Cheftrainer bei den Bayern. Nach einem 3:1-Sieg gegen Mainz 05 am Samstag hatte der Rekordmeister die Tabellenführung von RB Leipzig übernommen. "Ich habe den Eindruck, als würden wir gerade eine Demonstration der Stärke durch die Bayern erleben", sagte Löw. "Hansi macht wirklich einen sehr guten Job. Mich wundert das überhaupt nicht, ich habe ihm das zugetraut."

Im Sommer steht die EM 2020 an - für Löw ist es die bereits vierte Europameisterschaft am Ruder. "Ich bin gewiss nicht so arrogant zu sagen, dass es eine Selbstverständlichkeit ist, Gruppengegner wie Weltmeister Frankreich und Europameister Portugal nebenbei zu schlagen", dämpfte er die Erwartungen. Das Team müsse "mit einer gewissen Demut und Bescheidenheit" an das Turnier herangehen.

Löws Vertrag läuft noch bis zur WM 2022. "Ich bin fast sicher, dass ich mit 70 noch im Stadion sitzen werde - aber vielleicht eher auf der Tribüne, als Fan", erklärte er über sein Karriereende. "Der Fußball wird immer zu meinem Leben gehören, das ist doch klar. Dass ich mit 70 noch Trainer bin, kann ich mir hingegen nicht vorstellen."