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Hansi Flick nach Bayerns Zittersieg: "Darüber müssen wir nochmals sprechen"

23:43 MEZ 05.02.20
Hansi Flick Bayern Munich
Gegen Hoffenheim wurde es nochmals spannender, als es zu Beginn den Anschein machte. Nach dem 4:3 haderten die Beteiligten mit der zweiten Halbzeit.

Der FC Bayern München steht nach einem 4:3 gegen die TSG Hoffenheim im Viertelfinale des DFB-Pokals. Obwohl der deutsche Rekordmeister zur Pause bereits mit 3:1 führte, wurde es in der zweiten Halbzeit nochmals spannend. Nach der Begegnung ärgerten sich die Beteiligten daher, nicht schon früher für die Entscheidung gesorgt zu haben.

Die Stimmen zum Aufeinandertreffen zwischen Bayern und Hoffenheim aus der ARD:

Serge Gnabry (FC Bayern): "Wir sind stolz darauf, in der nächsten Runde zu stehen, aber wissen auch, dass wir es hätten besser gestalten müssen. Uns sind in der zweiten Halbzeit viele einfache Ballverluste unterlaufen. Wir haben ein bisschen nachgelassen und Hoffenheim dadurch zurückkommen lassen. Das müssen wir in den Griff bekommen. Wenn wir führen, müssen wir das Spiel besser zu Ende zu spielen."

Alfred Schreuder (TSG Hoffenheim): "Bayern war in der ersten Halbzeit sehr stark, wir dagegen in manchen Phasen nicht mutig genug. In der zweiten Halbzeit haben wir gezeigt, wer wir sind und was wir können. Es ist ärgerlich, dass wir einfache Gegentore kassiert haben. In bin mit dem zweiten Durchgang zufrieden, aber nicht mit dem Ergebnis."

David Alaba (FC Bayern): "Wir haben in der zweiten Halbzeit aufgehört, unser Spiel auf den Platz zu bringen und die nötigen Meter zu machen. Dann wird es gegen eine Mannschaft mit der Qualität von Hoffenheim schwierig, sowas zu verhindern. Es ist aber gut zu sehen, dass es dann auch so ausgehen kann."

Hansi Flick (FC Bayern): "In der zweiten Halbzeit haben wir nicht mehr so intensiv nach vorne gepresst, wie wir es vorher getan haben. Mit der ersten Halbzeit bin ich zufrieden, das waren gute 45 Minuten. Ab der 55. Minute hat die Mannschaft dann nachgelassen. Wenn man nicht mehr denselben Druck ausübt wie vorher, ist eine Mannschaft wie Hoffenheim in der Lage, die gebotenen Räume auszunutzen. Über die Leistung in der zweiten Halbzeit müssen wir nochmals sprechen. Am Ende zählt im Pokal aber, dass man weiterkommt. Einige Mannschaften sind ausgeschieden, deshalb bin ich froh, dass wir unser Ziel erreicht haben."