"Darf sich nicht wiederholen": Präsident Herbert Hainer macht Noussair Mazraoui vom FC Bayern klare Ansage

WAS IST PASSIERT? Präsident Herbert Hainer vom FC Bayern München hat Abwehrspieler Noussair Mazraoui nach dessem Anti-Israel-Post auf Social Media gewarnt.

WAS WURDE GESAGT? Es sei nun klar, "dass wir als Verein die richtigen Schlüsse ziehen müssen und werden - und dass sich so etwas nicht wiederholen darf", sagte Hainer gegenüber der AZ. Gleichzeitig hätte der Verein Mazraoui aber begnadigt, weil dieser laut Vorstands-Boss Jan-Christian Dreesen "glaubwürdig versicherte, dass er als friedliebender Mensch Terror und Krieg entschieden ablehnt".

Zwischen dem Spieler und dem FCB hätte es anschließend "ein gutes, offenes Gespräch" gegeben. "Wir haben uns zusammengesetzt, Daniel (Peretz; Anm. d. Red.) und Nous verstehen einander. Das ist ein wichtiges Signal", so der Münchner Präsident weiter.

Am Rande des Auswärtsspiel der Bayern in der Champions League gegen Galatasaray Istanbul hatten sich die Verantwortlichen der Bayern mit Mazraoui und Peretz zusammengesetzt und Differenzen aus dem Weg geräumt. Als Israeli ist der FCB-Torhüter direkt von den Unruhen in seiner Heimat betroffen.

WAS IST DER HINTERGRUND? Mazraoui hatte nach dem Überfall der Terror-Miliz Hamas auf Israel einen pro-palästinensischen Post auf Social Media abgesetzt. Anschließend bestellte der FC Bayern seinen Spieler zum Rapport.

DIE BILDER ZUR NEWS:

GFX HAINERGOALNOUSSAIR MAZRAOUI BAYERN MÜNCHENGetty Images

WIE GEHT ES WEITER? Weitere Konsequenzen muss der Marokkaner wohl nicht befürchten. Gegen den FSV Mainz 05 fehlte er noch aufgrund muskulärer Probleme, im Spiel gegen Darmstadt könnte er aber bereits wieder in die Startelf rücken.

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