1920x1080 Cristiano Ronaldo Juventus 2020Getty

Weil Cristiano Ronaldo nicht spielte: Südkoreanischer Veranstalter muss Fans entschädigen

Der südkoreanische Veranstalter The Fasta muss 162 Fans entschädigen, die gegen das Unternehmen geklagt hatten, weil Cristiano Ronaldo bei einem von The Fasta organisierten Freundschaftsspiel mit Juventus Turin im Juli 2019 in Seoul entgegen der Ankündigungen nicht auflief.

"Der Beklagte hat vertragliche Verpflichtungen, dass Ronaldo an dem Spiel teilnimmt, sofern keine unvorhergesehenen Umstände eintreffen", heißt es in einem Statement des Zentralen Bezirksgerichts von Seoul, aus dem die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap zitierte.

Weil Cristiano Ronaldo nicht spielte: 162 Zuschauer klagten

Das Mitwirken Ronaldos in dem Testspiel gegen ein All-Star-Team der südkoreanischen Liga hatte The Fasta versprochen, der portugiesische Superstar saß jedoch 90 Minuten lang auf der Bank. 162 der insgesamt 65.000 Zuschauer in der ausverkauften Arena klagten deshalb.

The Fasta muss nach dem Urteil, das am Freitag bekannt wurde, die Hälfte des Ticketpreises und zusätzlich umgerechnet 45 US-Dollar an jeden Kläger zurückzahlen. Das Spiel war seinerzeit innerhalb von nicht einmal drei Minuten ausverkauft gewesen.

Für Juventus oder Ronaldo hat das Urteil indes keine Konsequenzen.

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