Christian Heidel über die gescheiterte Stürmer-Suche auf Schalke: "Entschuldigung, dafür braucht man Geld"

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Christian Heidel hat sich über die gescheiterte Stürmer-Suche auf Schalke geäußert. Demnach hatte man nicht das Geld für einen teuren Neuzugang.

Sportvorstand Christian Heidel hat im Interview mit Sky Sport über das abgelaufene Transferfenster gesprochen und verraten, warum Schalke neben Rabbi Matondo und Jeffrey Bruma nicht auch den gesuchten Stürmer präsentieren konnte.

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"Wir haben das gemacht, was wir machen konnten. Ich weiß, jetzt geht wieder die Diskussion los, warum haben sie keinen Stürmer geholt", sagte der 55-Jährige, der betonte: "Wir sind auch wirtschaftlichen Gesetzmäßigkeiten unterworfen. Entschuldigung, dafür braucht man Geld."

Zwar habe man sich intensiv umgesehen, aber einfach keine finanziell machbare Lösung gefunden: "Also glaubt denn wirklich jemand, ich hätte mich dagegen gesperrt, einen Stürmer zu verpflichten, der zehn Millionen Euro kostet für die fünf Monate", so Heidel, dem allerdings die Hände gebunden waren: "Wir haben das Kleingeld nicht", machte er klar.

Heidel: Matondo mit dem Potenzial, Bundesliga zu spielen

Stattdessen wechselte Matondo aus dem Nachwuchs von Manchester City nach Gelsenkirchen und feierte beim 0:2 gegen Gladbach in der 75. Minute sein Debüt in der Bundesliga: "Wir haben uns viele Stürmer angeschaut und uns nun für den Weg mit Matondo entschieden“, sagte Heidel.

Auf Schalke setzt man bereits große Hoffnungen in den 18-Jährigen: "Das ist ein Spieler, von dem Tedesco der Auffassung ist, dass er uns sofort weiterhelfen kann. Der hat auch jetzt schon das Zeug, Bundesliga spielen zu können", ist Heidel von der Qualität des Rechtsaußen überzeugt.

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