BVB nur 2:2 bei Werder Bremen, die Stimmen: "Wir sind keine Träumer"

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Der BVB muss seine Titelträume nach dem Remis in Bremen wohl begraben. Gänzlich aufgeben wollen Weigl und Co. die Meisterschaft aber noch nicht.

Zwei Spieltage vor Saisonende sind die Titelträume von Borussia Dortmund wohl endgültig geplatzt. Nach dem 2:2 am Samstagabend bei Werder Bremen hat der BVB nun vier Punkte Rückstand auf den FC Bayern, der schon kommende Woche damit alles klar machen könnte. Gänzlich aufgeben wollen die Dortmunder den ersten Titel seit sieben Jahren aber noch nicht.

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Die Stimmen zum BVB-Remis in Bremen:

Julian Weigl (Borussia Dortmund) : "Es ist schwer zu sagen, wie wir das wieder geschafft haben. Es ist unglaublich ärgerlich. Wir hatten viele Chancen. Das wieder herzugeben ist bitter. Unterm Strich geht das 2:2 in Ordnung so wie Bremen in der zweiten Halbzeit gespielt hat. Es war schwierig, Akzente zu setzen, wenn Bremen so reindrückt. Die defensive Spielweise hat sich so aus dem Spielverlauf ergeben. Rein rechnerisch ist die Meisterschaft noch möglich, aber es wird natürlich jetzt extrem schwierig."

Lucien Favre (Trainer Borussia Dortmund): "Wir hatten klare Gelegenheiten, vor allem in der ersten Halbzeit. Wir kriegen zwei unnötige Tore, das ist klar."

... über den Patzer von Roman Bürki : "Wir müssen nicht über Roman sprechen. Egal was passiert ist: Er hat eine Top-Saison gespielt."

... zum vermeintlichen Handspiel von Götze: "Ich will nicht mehr darüber sprechen. Ich habe schon viel zu diesem Thema gesagt."

... zum Titelkampf: "Wir sind keine Träumer. Wir müssen das letzte Spiel zu Hause unbedingt gewinnen und hoffen, dass Bayern strauchelt.“

Claudio Pizarro (Werder Bremen): "Es ist immer etwas Besonderes hier zu spielen. Leider haben wir am Ende nicht gewonnen, aber wir haben einen guten Job gemacht. Und wenn wir den Bayern helfen können: Warum nicht?"

... über den Effekt seiner Einwechslung : "Wenn ich reinkomme, versuche ich immer die Jungs mitzunehmen und ins Spiel zu kommen. Das hat geklappt. Am Ende sind wir zufrieden mit dem Unentschieden. Wir kämpfen weiterhin um die Europa-League-Teilnahme."

... über seine Zukunft: "Ich habe immer noch Lust Fußball zu spielen. Ich werde in den nächsten Wochen mit den Vereinsverantwortlichen sprechen, dann werden wir sehen."

Max Kruse (Werder Bremen): "Wir haben es am Anfang sehr schlecht gemacht, haben die Balance aus Pressing und Abwarten nicht hinbekommen. Es ist schwer, gegen so einen Gegner nochmal zurückzukommen. Das haben wir geschafft, aber das Ergebnis deckt sich nicht mit unseren Ansprüchen. Euphorie hin oder her: Wir haben nur einen Punkt. Wir glauben noch dran, wir wissen aber, dass es schwierig wird."

... über das vermeintliche Handspiel von Mario Götze: "Der Elfmeter ist derzeit nicht unser Freund. Der Ball war lange in der Luft, keiner war mehr dran, da hat die Hand nichts zu suchen. Für mich gibt es da keine zwei Meinungen."

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