BVB: Verpflichtete Borussia Dortmund wegen Edin Terzic keinen neuen Innenverteidiger?

WAS IST PASSIERT?Um Edin Terzic bleibt es beim BVB weiterhin unruhig. Wie dieBilderfahren haben will, soll der Trainer hauptverantwortlich dafür sein, dass kein neuer Innenverteidiger verpflichtet wurde. Demnach habe sich der 40-Jährige für die Verpflichtung von Niclas Füllkrug stark gemacht. Der ehemalige Bremer ist nach Sébastien Haller und Youssoufa Moukoko der dritte Stürmer, während nur drei Innenverteidiger im Kader stehen.

WAS IST DER HINTERGRUND?Skyberichtete jüngst, dass nach diesem Transfer kein Geld mehr übrig gewesen sei, um die potenzielle Leihgebühr von 3,5 Millionen Euro plus Kaufoption zu stemmen, die ein Wechsel von Armel Bella-Kotchap in Anspruch genommen hätte. Dabei hat der BVB in diesem Sommer einen Transferüberschuss von rund 56 Millionen Euro erwirtschaftet.

Allerdings: Nach drei Verlustjahren gelang es dem Vizemeister im vergangenen Geschäftsjahr erstmals wieder, schwarze Zahlen zu schreiben. So wurde ein Nettogewinn von 9,6 Millionen Euro (21/22: minus 31,9 Millionen Euro) erwirtschaftet. "Wir haben geliefert", verkündete Hans-Joachim Watzke stolz. Auch deshalb wird es wohl keine weiteren Mittel für die sportliche Leitung gegeben haben.

Für Füllkrug überwies Borussia Dortmund bis zu 15 Millionen Euro an Werder Bremen. Laut derBildwaren sich Trainer und sportliche Leitung zwar einig darüber, dass der Nationalstürmer die richtige Wahl für die Neunerposition sei, Terzic habe ihn jedoch gegenüber einem neuen Innenverteidiger vorgezogen. Bella-Kotchap wechselte später zur PSV Eindhoven.

DIE BILDER ZUR NEWS:

Emre Can and Edin Terzic. GERMANY ONLYimago imagesONLY GERMANY Sebastian Kehl Borussia Dortmund 2023imago imagesNiclas Füllkrug Germany 2023Getty

WIE GEHT ES JETZT WEITER? Sollten zwei der drei Innenverteidiger ausfallen, hat Terzic mit Emre Can immer noch einen Mittelfeldspieler im Kader, der bereits häufig in der Innenverteidigung gespielt hat. Sein Einfluss auf die Kaderplanung war in diesem Sommer dennoch groß und dementsprechend wächst der Druck mit jeder schlechten Leistung seiner Mannschaft. Nach der Länderspielpause muss der BVB beim SC Freiburg und anschließend in der Champions League in Paris antreten.

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