Borussia Dortmund grüßt in der Tabelle der Bundesliga nun von ganz oben. Durch den äußerst unterhaltsamen 4:2-Sieg bei Bayer Leverkusen nutzte der BVB den Bayern-Ausrutscher in Berlin und schnappte sich den Platz an der Sonne.
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Lucien Favre und Sebastian Kehl waren im Nachgang dementsprechend euphorisch, während BVB-Kapitän Marco Reus dem in Leverkusen krankheitsbedingt fehlenden Mario Götze ebenso Mut zusprach wie Bastian Schweinsteiger.
Joker Jadon Sancho war gegen Bayer indes einer der Matchwinner, steuerte zwei Assists zur erfolgreichen Aufholjagd bei. Der junge Engländer ist damit nun bester Vorbereiter Europas und meldet Stammplatzansprüche an.
Neuzugang Achraf Hakimi schwärmte derweil von seinen Mitspielern Christian Pulisic und Marco Reus. Er erklärte außerdem, wie es zum Wechsel nach Dortmund in diesem Sommer kam.
Goal liefert Euch einen Überblick über die wichtigsten Nachrichten am Sonntag rund um den BVB.
BVB: Europas Topvorbereiter Jadon Sancho drängt in die Startelf
Getty"Also werde ich einfach weiterhin hart im Training arbeiten. Es ist nicht so einfach für mich, als Einwechselspieler mit Tempo zu kommen", fuhr der Engländer fort. Bislang funktionierte das allerdings ganz gut. Bei 124 Minuten Einsatzzeit hat er schon fünf Tore vorbereitet und ist damit der beste Vorbereiter in Europa.
Schweinsteiger stärkt BVB-Star Götze den Rücken
Getty ImagesZuvor war dem Siegtorschützen des WM-Finals 2014 bereits sein ehemaliger Entdecker Peter Hyballa zu Seite gesprungen: "Bei Mario wird doch alles in den Schmutz gezogen. Spielt er durchschnittlich, wird er vernichtet. Ich könnte kotzen, wie wir mit so einem Superfußballer umgehen", sagte er der Bild.
BVB: Favre lobt Zusammenspiel von Reus und Sancho
Jadon Sancho und Marco Reus waren maßgeblich an der Wende des BVB in Leverkusen beteiligt. Dortmunds Trainer Lucien Favre lobte hinterher das Zusammenspiel des Youngsters und des Kapitäns.
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Glück für Favre: Herrlich erhöht die Miete trotz BVB-Sieg nicht
Leverkusen-Trainer Heiko Herrlich ist kurioserweise der Vermieter von Dortmund-Coach Lucien Favre. Der Schweizer witzelte nach dem 4:2-Sieg des BVB bei der Werkself über die ausbleibende Mieterhöhung.
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Neuer Spitzenreiter: BVB genießt die Höhenluft mit Demut
Vom Jäger zum Gejagten: Aber obwohl Borussia Dortmund Rekordchampion Bayern München zunächst mal als Bundesliga-Spitzenreiter abgelöst hat und aktuell auf Wolke sieben schwebt, bleibt der achtmalige deutsche Meister bescheiden. "Die Tabellenführung ist sehr schön. Das ist ein guter Start, aber mehr auch nicht. Wir denken weiter von Spiel zu Spiel", sagte Trainer Lucien Favre nach dem spektakulären 4:2 (0:2) seiner Mannschaft bei Bayer Leverkusen, wo der BVB erstmals seit Mai 1982 wieder ein Ligaspiel nach einem 0:2-Pausenrückstand gewinnen konnte.

Auch sein Torwart Roman Bürki und Lizenzspielerchef Sebastian Kehl warnten vor dem Hintergrund der Dortmunder Achterbahnfahrt in der Vorsaison vor übertriebener Euphorie. "Tabellenführer zu sein, fühlt sich gut an. Es ist eine schöne Momentaufnahme, aber die Saison ist noch jung. Wichtig ist, dass wir dranbleiben und den Schwung mitnehmen in die weiteren Spiele", sagte Bürki der Schweizer mit Blick auf die kommenden Aufgaben in der Champions League gegen AS Monaco am kommenden Mittwoch (21.00 Uhr im LIVE-TICKER) und drei Tage später in der Meisterschaft gegen den FC Augsburg. Kehl ergänzte: "Wir befinden uns noch sehr früh in der Saison und es wäre verfrüht, nach sechs Spielen in der Borussia einen Titelanwärter zu sehen."
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BVB-Trainer Lucien Favre begeistert von "sehr schönem Start"
Borussia Dortmunds Trainer Lucien Favre war nach dem spektakulären Sieg in Leverkusen happy mit dem Auftritt seiner Elf. Er gab aber auch zu, dass es nach dem 0:2-Rückstand gegen Bayer noch dicker hätte kommen können: Es gab viel Emotion am Ende. Das war super. Wir haben gut gespielt. Sie können das 3:0 machen, aber wir haben das Spiel in der zweiten Halbzeit gut kontrolliert und besser gespielt. Die Tore, die wir kriegen, sind total unnötig. Immer daran glauben, du machst ein Tor und du bist wieder da.“
Dass der BVB nun die Spitzenposition in der Tabelle erklommen hat, passte dem Schweizer sehr gut: "Das ist sehr schön, ein guter Start.“
Getty ImagesSebastian Kehl feiert BVB-Sieg in Leverkusen: "Ein geiles Erlebnis"
Sebastian Kehl war nach dem 4:2-Sieg von Borussia Dortmund in der BayArena euphorisch. Der Leiter der BVB-Lizenzspielerabteilung erklärte: "Es war ein geiles Erlebnis, wir haben gezeigt, dass Mentalität in der Truppe da ist. Aber in der ersten Halbzeit ist nicht alles rund gelaufen, wir haben einige Dinge nicht so gut gemacht. Wichtig war, dass wir den Glauben, das Spiel zu drehen, nicht verloren haben. Überzeugt hat mich die Gier in der zweiten Hälfte, hier noch etwas erreichen zu wollen."
Über die erfreuliche Tabellensituation sagte der Ex-Profi: "Wir sind überglücklich, die Tabellenführung erobert zu haben. Wir haben die Vorlage genutzt, die uns die Bayern durch die Niederlage am Freitag in Berlin gegeben haben. Aber wir befinden uns noch sehr früh in der Saison und es wäre verfrüht, nach sechs Spielen in der Borussia einen Titelanwärter zu sehen."
Getty ImagesBorussia Dortmund: Marco Reus spricht Mario Götze Mut zu
Marco Reus hat ein Ende der Diskussionen über seinen Mitspieler Mario Götze gefordert. Der Offensivspieler stand beim 4:2-Sieg gegen Bayer Leverkusen wegen einer Erkrankung erneut nicht im Kader von Borussia Dortmund.
Getty Images"Wir sollten langsam damit aufhören, jeden Tag über Mario zu sprechen. Das tut dem Jungen nicht gut, das tut uns nicht gut. Er will einfach nur Fußball spielen. Ich bin mir sehr sicher, dass Mario zurückkommen wird. Wir glauben an ihn", sagte Reus.
Sieg in Leverkusen: BVB neuer Tabellenführer!

Leverkusen kassierte dagegen seine zweite Heimniederlage in dieser Spielzeit und bleibt im unteren Tabellendrittel.Jacob Bruun Larsen (65.), Marco Reus (69.) und Paco Alcacer (85. und 90.+4) machten Dortmunds ersten Auswärtssieg seit dem vergangenen Februar perfekt. Zuvor hatten Mitchell Weiser (9.) und Jonathan Tah (39.) bis zur Pause für eine komfortable Führung der Gastgeber gesorgt.
BVB-Sportdirektor Michael Zorc über Mario Götze: "Keine einfache Situation für ihn"
Sportdirektor Michael Zorc von Bundesligist Borussia Dortmund hat um Zurückhaltung im Umgang mit Mario Götze gebeten . "Es ist für ihn natürlich keine einfache Situation. Es hilft ihm am meisten, wenn wir das Thema nicht ständig aufmachen", sagte Zorc bei Sky vor dem Gastspiel des BVB bei Bayer Leverkusen am Samstagabend.

BVB-Neuzugang Hakimi: "Pulisic und Reus sind live noch besser als im TV“
Achraf Hakimi, im Sommer von Real Madrid zu Borussia Dortmund gekommen, zeigt sich von seinen neuen Mitspielern beeindruckt . Besonders Christian Pulisic und Marco Reushaben es ihm angetan, wie er der Marca verriet: "Während man mit ihnen trainiert merkt man, dass sie noch viel besser sind als das, was man im TV sieht."
Warum er sich für einen Wechsel zum BVB entschieden hat, erzählt der Rechtsverteidiger ebenfalls: "Ich habe mehrere Angebote erhalten, doch das vom BVB war ohne Zweifel das, was mich am meisten überzeugt hat. Wir haben eine Mannschaft, die sehr attraktiven Fußball spielt und versucht, junge Spieler besser zu machen."
GettyHyballa über Götze: "Bei Mario wird doch alles in den Schmutz gezogen"
Mario Götzes ehemaliger Jugendtrainer Peter Hyballa ist vom Umgang mit dem BVB-Star genervt. In der Bild schießt der 42-Jährige gegen die Kritiker des WM-Helden von 2014.
"Bei Mario wird doch alles in den Schmutz gezogen", machte der Coach klar. "Spielt er durchschnittlich, wird er vernichtet. Ich könnte kotzen, wie wir mit so einem Superfußballer umgehen."
ImagoHans-Joachim Watzke verdiente beim BVB 2017/18 2,5 Millionen Euro
Hans-Joachim Watzke verdient bei Borussia Dortmund ein Millionengehalt. Das geht aus dem Geschäftsbericht des an der Börse geführten Klubs hervor. Demnach strich der Geschäftsführer im abgelaufenen Geschäftsjahr über zweieinhalb Millionen Euro ein.
Für das Jahr 2017/2018 bekam Watzke demnach ein Grundgehalt von 1,767 Millionen Euro. Dazu kassierte er einen Bonus von 788.000 Euro - das macht ein Gesamtgehalt von 2,547 Millionen Euro.




