Breitenreiter und Heldt halten Unruhe bei Hannover 96 von der Mannschaft fern

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Bei Hannover 96 gibt es Streit um die Zukunftsausrichtung des Klubs. Heldt und Breitenreiter wollen diese Unruhe von der Mannschaft fernhalten.

Trainer Andre Breitenreiter und Manager Horst Heldt wollen den erneut aufkeimenden Streit um die Zukunftsausrichtung von Hannover 96 von der Mannschaft fernhalten. Am Donnerstag hatten drei Vertreter der Fanvereinigung "IG Pro Verein 1896" mit der Vorlage von 1310 Unterschriften eine außerordentliche Mitgliederversammlung beantragt, bei der sie die Macht von Präsident Martin Kind beschneiden wollen.

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"Wir haben noch nicht ein Wort darüber verloren", sagte Breitenreiter, für ihn zähle nur die Partie bei Schalke 04 am Samstag (15.30 Uhr im LIVE-TICKER). "Unter anderem, weil um uns herum so viel passiert, ist es wichtig, den Fokus auf das Wesentliche zu legen", sagte Heldt: "Es ist kein Thema in der Kabine, und wir wollen auch nicht, dass es thematisiert wird." Sein Team müsse sich voll auf den Abstiegskampf konzentrieren.

Bundesliga-Lizenz von Hannover offenbar nicht gefährdet

Sollte es bei dem Antrag der Kind-Gegner keine Beanstandungen geben, muss der Vorstand gemäß Satzung binnen fünf Wochen zu einer Mitgliederversammlung einladen. Laut Angaben der IG Pro Verein 1896 hat sie rund 200 Stimmen mehr vorgelegt als nötig.

Kind verfolgt seine Übernahmepläne weiter mit Nachdruck, nach dem ablehnenden Bescheid der Deutschen Fußball Liga (DFL) im Rahmen der 50+1-Regel hat der 74-Jährige das Ständige Schiedsgericht für Vereine und Kapitalgesellschaften der Lizenzligen angerufen. Zuletzt hatte Kind mit einer Satzungsänderung für Aufsehen gesorgt. Kritiker sehen durch den Schritt die Bundesliga-Lizenz gefährdet.

Dem trat der Klub am Freitag per Pressemitteilung entschieden entgegen: "Die Änderung des Gesellschaftsvertrags der Hannover 96 KGaA entspricht nach unserer Beurteilung dem Unternehmensrecht und auch dem Verbandsrecht. Die Lizenz für die Fußball-Bundesliga wird nicht gefährdet." Es sei "unverantwortlich und nicht zu akzeptieren", dass die IG Pro Verein "ohne sportliche und wirtschaftliche Sachkenntnis mit falschen Behauptungen zum Profifußball bei Hannover 96 mit den Ängsten der Fans spielt."

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