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Borussia Mönchengladbachs Vizepräsident Rainer Bonhof wütet nach 0:2 gegen BVB gegen Schiri Gräfe

11:20 MESZ 19.05.19
Borussia Mönchengladbach Rainer Bonhof
Borussia Mönchengladbachs Rainer Bonhof ist mit einer VAR-Entscheidung vor dem 1:0 für den BVB nicht einverstanden und wettert gegen Schiri Gräfe.

Borussia Mönchengladbachs Vize-Präsident Rainer Bonhof hat nach der 0:2-Niederlage gegen Borussia Dortmund Schiedsrichter Manuel Gräfe harsch kritisiert. "Den Gräfe werde ich in Zukunft ablehnen", sagte der 67-Jährige nach Abpfiff aufgebracht im Kabinengang. 

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Auslöser des Ärgers von Bonhof war die Entstehung des Dortmunds Führungstreffers zum 1:0. Bei der Vorlage von Marco Reus auf den Torschützen Jadon Sancho soll der Ball bereits im Aus gewesen sein. Manuel Gräfe entschied sich nach Ansicht der TV-Bilder, den Treffer zu geben. 

Borussia Mönchengladbach: Keine Champions League nach Niederlage gegen BVB

Gladbachs Vizepräsident, dessen Team durch die Niederlage die Champions League Qualifikation verpasste, konnte diese Entscheidung überhaupt nicht nachvollziehen: "Der Ball war klar aus" und holte dann zum Rundumschlag gegen Gräfe aus: "Solange ich hier etwas zu sagen habe, wird der uns hier nicht mehr pfeifen. Es geht nicht darum, dass ich Dortmund den Sieg nicht gönne, aber was Gräfe hier in den letzten Jahren und mit der Krönung heute hier gepfiffen hat, ist unfassbar."

Schiedsrichter Gräfe reagierte gelassen auf die Kritik: "Ich habe selbst Fußball gespielt, man darf nicht überbewerten, was in der ersten Stunde nach dem Spiel aus der Emotion gesagt wird", äußerte der Unparteiische: "Es ist alles gut. Wenn er eine Nacht drüber geschlafen hat, wird er es vielleicht anders sehen. Ich kann aber durchaus verstehen, dass er verärgert ist."

Hinter seiner Entscheidung steht der 45 Jahre alte Referee auch nach Abpfiff: "Der Assistent hat genau beobachten können, dass der Ball am Boden im Aus war. Aber der Ball ist eben rund. Deshalb war der Ball in der Luft nicht komplett im Aus. Das haben der Videoassistent und ich genauso gesehen." Dabei gestand er aber auch ein, dass die Technik keine 100-prozentige Sicherheit liefern konnte: "In diesem Fall ist auch die Technik an Grenzen gestoßen."