Berti Vogts sieht Philippe Coutinho vom FC Bayern kritisch: "Vielleicht kein Weltstar, sondern ein Ersatzspieler"

Kommentare()
Berti Vogts hat Zweifel an den Neuverpflichtungen des FC Bayern geäußert. Dabei stellte er auch die Klasse von Philippe Coutinho infrage.

Europameister-Trainer Berti Vogts hat sich kritisch zu den beiden Neuzugängen Philippe Coutinho und Michael Cuisance vom FC Bayern München geäußert. In einer Kolumne bei t-online.de schreibt der 72-Jährige, dass die Münchner zwar weiterhin Top-Favorit auf den Meistertitel seien, er aber bei den Verpflichtungen noch Zweifel hege.

Erlebe die Bundesliga live auf DAZN. Hol' Dir jetzt Deinen Gratismonat!

Bei Coutinho zieht Vogts Parallelen zu James Rodriguez, den die Bayern bis zur vergangenen Saison für zwei Jahre von Real Madrid ausgeliehen hatten. So sei der Brasilianer zwar zunächst ein Gewinn für die Bundesliga, der Wechsel sei jedoch trotzdem skeptisch zu betrachten.

Vogts erklärte: "Warum verlässt ein 27-Jähriger einen Weltklub wie den FC Barcelona? Weil er die Hoffnung aufgegeben hat, sich dort durchzusetzen. Hier kommt vielleicht gar kein Weltstar, sondern ein wahrscheinlich in der neuen Saison Ersatzspieler des FC Barcelona."

Vogts zu Cuisance-Verhalten in Gladbach: "War vermutlich nicht gut beraten"

Vogts habe sich darüber hinaus zu der sportlichen Leistung des 19-jährigen Cuisance, der aus Gladbach kam, noch keine abschließende Meinung gebildet. Das Verhalten des Mittelfeldspielers außerhalb des Platzes bereitet Vogts jedoch Sorgen: "Ich kann mir kaum vorstellen, dass ein Teenager von allein dermaßen selbstbewusst auftritt und weiß nicht, was in Gladbach genau vorgefallen ist."

Der ehemalige Gladbacher fügte hinzu: "Aber vermutlich war Cuisance in den vergangenen Wochen nicht gut beraten." Zuletzt zeigte sich der Sportdirektor der Fohlen, Max Eberl, enttäuscht von dem Franzosen , nachdem der bereits frühzeitig eine Stammplatz-Garantie eingefordert hatte.

Schließen