Präsident Ali Han vom Regionalligisten Berliner AK will seinen Spielern den Militärgruß am Samstag zum Punktspiel bei ZFC Meuselwitz (13.30 Uhr) nicht ausdrücklich verbieten.
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"Das ist Meinungsfreiheit. Jeder soll entscheiden, ob er es macht oder nicht", sagte der Präsident des Viertligisten, der wegen seiner vielen Spieler mit Migrations-Hintergrund als Multi-Kulti-Verein gilt. Han wolle seine Spieler aber über mögliche Konsequenzen seitens des Landesverbandes aufklären.

"Wenn ein Spieler so etwas macht, was ist daran schlimm? Er begeht keine Straftat", meinte Han. Auch Fußballspieler anderer Länder hätten bereits einen Militärgruß gezeigt. "Warum dürfen es die anderen machen? Wenn es die Türken machen, ist es ein Problem. Schade, dass sich die Politik einmischt", sagte Han, der den Medien eine einseitige Berichterstattung vorwirft.
