Achraf Hakimi Inter BolognaGetty Images

Real Madrid dementiert Streit mit Inter Mailand wegen der Hakimi-Ablöse

Angeblich ausbleibende Ablösezahlungen für Achraf Hakimi sorgen offenbar für Streit zwischen Real Madrid und Inter Mailand. Wie der italienische Corriere dello Sport auf seiner Titelseite berichtet, könnten die Unruhen sogar dafür sorgen, dass der spanische Rekordmeister eine Rückkehr Hakimis fordert. Real Madrid allerdings dementierte die Meldung am Samstagmorgen in einem offiziellen Statement.

Inter hatte Hakimi im Sommer letzten Jahres für die Ablösesumme von 40 Millionen Euro unter Vertrag genommen, die in vier Raten über je zehn Millionen Euro beglichen werden sollte. Die erste Zahlung wurde für Dezember 2020 vereinbart, doch die Vereine einigten sich darauf, diese bis zum 30. März dieses Jahres aufzuschieben.

Hakimi-Zahlungen: Real Madrid dementiert Stress mit Inter

Laut des Corriere-Berichts sollen sich nun bei Real Madrid allerdings die Sorgen mehren, dass die finanzielle Stabilität des italienischen Vereins durch die Suche nach neuen Investoren nicht mehr gegeben sein könnte. Deshalb sollen die Königlichen mehr Garantien fordern, dass die vereinbarte Zahlung auch pünktlich ankommt.

Der Corriere dello Sport vermutet sogar, dass der spanische Verein zur Tilgung der Schulden fordern könnte, dass Hakimi nach Madrid zurückkehren muss. "Komplett falsch" nennt Real diese Darstellung und verweist darauf, dass es "zu keinem Zeitpunkt eine Forderung nach Garantien" gegeben habe.

Die Vertragsinhalte zum Hakimi-Wechsel seien im normalen Rahmen gehalten, man pflege "ein exzellentes Verhältnis" zu den "befreundeten" Nerazzurri.

In der laufenden Saison kommt Hakimi, der zwei Jahre auf Leihbasis beim BVB spielte, auf 24 Einsätze für Inter. Dabei gelangen ihm sechs Tore und fünf Assists.

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