Die aktuell getroffenen Maßnahmen könne er zudem nachvollziehen. "Klar finde ich die Zeit lang, wie viele. Ich denke vor allem an die, die der Krankheit gegenüberstehen. Wir müssen die Einschränkungen absolut respektieren", sagte Hernandez. Er selbst habe zwar "unglaublich viel Lust", wieder auf dem Platz zu stehen, betonte aber, dass "vor dem Fußball die Menschenleben stehen". Und schob nach: "Wir müssen solidarisch sein."
Bayern München: Spieler verzichten auf Gehalt
Der 24-Jährige verzichtet wie auch seine Kollegen beim FC Bayern auf 20 Prozent seines Gehalts. Eine Selbstverständlichkeit für Hernandez: "Wir sind total privilegiert. Wir machen eine Anstrengung, die nicht groß für uns ist. Die wahren Helden sind andere."
Indes macht sich Hernandez Sorgen um seine Großeltern, die in Frankreich wohnen. "Gott sei Dank geht es allen gut. Meine Großeltern rufe ich jeden Tag an. Sie sind alt und müssen mehr auf sich aufpassen als die anderen. Ich kann es kaum erwarten, sie wiederzusehen und mit meinem Opa in seinem Teich fischen zu gehen. Man bekommt mehr Bewusstsein für den Wert dieser einfachen Dinge", sagte er.
Der Zustand in seiner ehemaligen Heimat Madrid, in der seine Mutter lebt, bereitet Hernandez ebenfalls Sorgenfalten. "Dort ist eine seltsame Stimmung, die Stadt ist tot", erklärte er. In München habe er hingegen das Gefühl, dass die Epidemie "besser unter Kontrolle" sei.
