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Heidenheims Trainer Schmidt vor Pokal-Viertelfinale beim FC Bayern: "Zu viel Staunen hilft uns nicht"

16:35 MESZ 02.04.19
Frank Schmidt FC Heidenheim 2. Bundesliga 13032015
Vor dem DFB-Pokalspiel von Heidenheim in der Allianz Arena warnt Trainer Frank Schmidt vor zu viel Respekt und will das "Herz in die Hand nehmen".

Trainer Frank Schmidt will mit Außenseiter 1. FC Heidenheim im Pokal-Viertelfinale bei Rekordsieger Bayern München am Mittwoch (18.30 Uhr im LIVE-TICKER) nicht vor Ehrfurcht erstarren. "Wenn wir uns damit beschäftigen, einen oder zwei Mannschaftsbusse vor dem Sechzehner zu parken, geht das schief. Zu viel Freude und Staunen hilft uns nicht", sagte Schmidt.

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Die Kulisse in der Allianz Arena, in der mehr Zuschauer Platz finden (75.000) als Heidenheim Einwohner hat (50.000), "muss beflügeln", ergänzte der 45 Jahre alte Coach: "Wenn wir zu viel Ehrfurcht haben, geht der Schuss nach hinten los. Wir sollten uns schon was trauen, unser Herz in die Hand nehmen und mit Mut agieren."

Heidenheim ohne Personalsorgen zum "größten Spiel" der Vereinsgeschichte

Personell kann der Tabellensechste der 2. Liga aus dem Vollen schöpfen. Die Abwehrspieler Arne Feick und Tobias Reithmeir (beide Magen-Darm) sind wieder im Training. Angreifer Niko Dovedan habe sich zwar am Montag leicht am Sprunggelenk verletzt, aber: "Ich gehe davon aus, dass auch er in den Bus nach München steigen kann", sagte Schmidt.

Der Trainer sieht seine Mannschaft im "größten Spiel" der Klubhistorie als "krassen Außenseiter. Bei allem Optimismus: Wir können unser bestes Spiel der Vereinsgeschichte machen, aber wenn Bayern uns keine Tür aufmacht, kann es auch ein böser Abend werden. So viel Realismus sollten wir haben."