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Schiedsrichter-Ärger im Clasico zwischen Barcelona und Real Madrid: Pique reagiert ironisch

10:04 MEZ 07.02.19
Gerard Pique FC Barcelona 06022019
Schiedsrichter Mateu Lahoz sorgte beim Clasico zwischen Barcelona und Real Madrid für Gesprächsstoff. Gerard Pique reagiert mir Ironie.

Die Leistung von Schiedsrichter Mateu Lahoz beim ersten von drei Clasicos innerhalb kürzester Zeit zwischen dem FC Barcelona und Real Madrid hat für Diskussionen gesorgt. Auch das 1:1-Unentschieden wurde in beiden Lagern unterschiedlich bewertet.

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"Dafür, dass es Mateu war, hat er größtenteils einen guten Job gemacht", bewertete Barcelonas Verteidiger Gerard Pique mit einer sichtlichen Portion Ironie im Anschluss an den Hinspiel-Clasico der Copa del Rey die Leistung des Unparteiischen.

Sergio Ramos, so die Ansicht von Pique, hätte die Partie nicht beenden dürfen: "Er gehört vom Platz. Aber es war Mateu, deshalb müssen wir zufrieden sein. Alles ist interpretierbar." Der Real-Kapitän hatte bereits in der zehnten Minute die erste Verwarnung gesehen, blieb aber trotz gewohnt harter Spielweise im weiteren Verlauf ohne zweite Karte.

Madrids Rechtsverteidiger Dani Carvajal pflichtete Piques Wahrnehmung wenig überraschend indes nicht bei: "Man muss dem Schiedsrichter gratulieren. Er hat es gut gemacht."

Barcelona-Trainer Ernesto Valverde: "Lionel Messi geht es gut"

Im Camp Nou waren die Königlichen früh durch Lucas Vazquez in Führung gegangen, Barcelonas Malcom gelang nach etwa einer Stunde der Ausgleich. Ins Rückspiel (27. Februar) geht Real Madrid daher nun mit einem kleinen Vorteil.

Der FC Barcelona übte sich im Hinspiel allerdings im Risikomanagement, wie Trainer Ernesto Valverde verdeutlichte. Er ließ den angeschlagenen Lionel Messi lange auf der Bank: "Ich treffe die Entscheidungen unter Rücksicht darauf, was das Beste für den Spieler und die Mannschaft ist. Wir haben darüber geredet." Am Wochenende wird Messi über 90 Minuten erwartet.

"Es geht ihm gut, aber wir wollten kein Risiko eingehen", sagte Valverde mit Blick auf die bevorstehenden Aufgaben gegen Olympique Lyon sowie das Auswärtsspiel bei Athletic Club. Zufrieden war er mit dem Ergebnis nicht ganz: "Wir sind im Laufe der Partie besser geworden. Aber das Halbfinale bleibt offen."

Unzufriedenheit bei Real Madrid: "Unentschieden ist nicht gerecht"

Unzufriedenheit herrschte derweil auch bei Torschütze Vazquez vor: "Das Unentschieden ist nicht gerecht. Wir sind zufrieden mit der Leistung, nicht aber mit dem Ergebnis. Wir hatten mehr Chancen als Barca, wir waren das bessere Team."

Trainer Santiago Solari wählte sehr ähnliche Worte, fokussierte sich allerdings mehr darauf, die gute Teamleistung hervorzuheben. Linksverteidiger Marcelo fiel etwas ab und brachte die Real-Fans vor allem in einer Szene auf die Palme, wurde aber vom Coach gestützt: "Er ist unser Vizekapitän und zu 100 Prozent ein Madridista. Wir arbeiten daran, aus jedem das Beste herauszuholen."