Unai Emery FC ArsenalGetty Images

Bacary Sagna: Nach Arsene Wenger war Arsenal ein "Zirkus"

Der frühere französische Nationalspieler Bacary Sagna sieht seinen Ex-Klub FC Arsenal unter dem neuen Trainer Mikel Arteta wieder auf einem guten Weg. Nach dem Abgang des langjährigen Trainers Arsene Wenger habe der Klub schwere Zeiten durchleben müssen, meint Sagna.

"Es ist nicht perfekt, denn immer, wenn jemand wie Arsene Wenger einen Klub verlässt, ist es schwer, ihn zu ersetzen. Manchester United hatte dasselbe Problem, als Alex Ferguson gegangen ist. Es hat ein paar Jahre gedauert, um wieder zur Ligaspitze aufzuschließen", sagte der 38-Jährige im Interview mit Goal und SPOX.

Emery bei Arsenal nach 16 Monaten entlassen 

Wenger hatte Arsenal 2018 nach 22 Jahren verlassen. Anschließend übernahm der Spanier Unai Emery, der wegen Erfolglosigkeit aber bereits im November 2019 gehen musste. Nach einer Interimsphase unter Freddie Ljungberg ist seit Dezember 2019 Arteta bei den Gunners im Amt.

Für Sagna macht sein früherer Mitspieler einen tollen Job - im Gegensatz zu Emery. "Er hat das Team in einer schwierigen Situation übernommen. Unai Emery hatte eine harte Zeit am Ende und der Klub war in keiner guten Verfassung", meint der frühere Rechtsverteidiger, der zwischen 2007 und 2014 bei Arsenal gespielt und seine Karriere Anfang 2020 beendet hat.

Bacary Sagna FC ArsenalGetty Images

Bild: Getty Images

Arsenal sei für ihn zu dieser Zeit ein "Zirkus" gewesen. "Es ist einer der besten Klubs der Welt, aber er wurde zu dieser Zeit nicht optimal geführt", blickte er zurück.

Sagna: Arteta hat Arsenal befriedet

Nun aber laufe es wieder besser. "Mikel hat den Klub befriedet. Er hat den Spielern Selbstvertrauen gegeben und man kann sehen, dass ihre Mentalität gut ist", findet Sagna. Er erkenne bei Arsenal wieder eine Spielidee. "Sie versuchen, zu spielen, nicht einfach den Ball nach vorne zu schlagen. Alles, was sie machen, hat eine Bedeutung. Und davor habe ich Respekt", sagte er.

Respekt habe er auch vor dem Londoner Stadtrivalen Tottenham Hotspur, auch wenn ihm das Lob an den großen Rivalen nicht leichtfällt. "Es tut weh, das zu sagen, aber sie machen es okay", sagte Sagna: "Sie haben ein neues Stadion und neue Anlagen gebaut, sie haben ein neues Team unter einem neuen Manager zusammengestellt und sie haben Gareth Bale zurückgeholt, der immer besser in Form kommt. Neben Knipser Harry Kane haben sie außerdem noch den wunderbaren Heung-min Son, der wohl ihr gefährlichster Spieler ist", schloss er ab. 

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